Wann eröffnet das neue „Super-Schwimmbad“ auf Mallorca?

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Vier Jahre Baustelle, zwei Becken, eine Bar und ein Restaurant – und noch immer keine Eröffnung. Das Projekt s’Aigo Dolça in Palma auf Mallorca sollte die Schwimmtradition am Paseo Marítimo wiederbeleben. Doch statt einer feierlichen Eröffnung blickt man auf Absperrungen und die Hoffnung der Stadtverwaltung auf eine Nutzbarkeit im kommenden Sommer. Warum zieht sich die Eröffnung des Hallenbads weiter hin? Und wer sorgt dafür, dass es dieses Mal reibungslos funktioniert?

Auf fast 6.000 Quadratmetern entstehen zwei Becken, Mehrzweckräume, eine Bar, ein Restaurant und Parkdecks. Das Budget beträgt 11,17 Millionen Euro, finanziert durch EU-Mittel, Inselrat und Stadt. Die Eröffnung war für Herbst geplant, wurde aber gestoppt, da das Stadtplanungsteam technische Mängel beanstandete.

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Das Problem liegt in der Umsetzung: Mängel am technischen Innenausbau, an Lüftung, Wasseraufbereitung oder Brandschutz können die Anlage unbrauchbar machen. Vertragsbedingungen, Termindruck und Schnittstellenprobleme bei öffentlichen Bauvorhaben sind oft Fehlerquellen. Die Folgen sind Verzögerungen und Unsicherheit für Nutzer, Vereine und Anwohner.

Es ist nachvollziehbar, dass umfangreiche Bauvorhaben eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Wenn jedoch ein Projekt, das dem öffentlichen Wohl dienen soll, über Jahre hinweg von Unklarheiten und Verzögerungen geprägt ist, benötigen die Bürgerinnen und Bürger mehr als nur vage Zusicherungen: Sie brauchen transparente Informationen, klar definierte Verantwortlichkeiten und realistische Übergangslösungen.

Das Areal von Palmás s’Aigo Dolça birgt das Potenzial, ein attraktiver Ort für sportliche Aktivitäten, soziale Begegnungen und auch als Parkfläche zu dienen. Damit dieses Vorhaben nicht länger nur auf dem Papier existiert, sondern tatsächlich realisiert wird, sind die zuständigen Behörden und Auftragnehmer gefordert, jetzt offen, zügig und mit konkreten Maßnahmen zu handeln.

Es ist unerlässlich, dass die Fortschritte des Projekts regelmäßig und verständlich kommuniziert werden, damit die Bevölkerung stets auf dem Laufenden ist. Zudem sollten alternative Lösungen für die Übergangszeit angeboten werden, um die Einschränkungen für die Anwohner so gering wie möglich zu halten. Nur durch eine transparente und engagierte Vorgehensweise kann das Vertrauen der Öffentlichkeit gewonnen und das Projekt erfolgreich umgesetzt werden.

Quelle: Agenturen