Die spanische Agentur für Arzneimittel und Gesundheitsprodukte (Aemps) hat Händler, Apotheken, Angehörige der Gesundheitsberufe und Patienten dazu aufgerufen, mehrere Wundauflagen nicht mehr zu verwenden, da ein Defekt im Beutel die Sterilität beeinträchtigen kann.
Die dem Gesundheitsministerium unterstellte Behörde erfuhr von diesem Vorfall durch Advanced Medical Solutions (AMS), den Hersteller der in Spanien von Solventum (ehemals 3M) und Coloplast vertriebenen Wundauflagen, die ebenfalls Warnungen über das festgestellte Problem und die zu ergreifenden Maßnahmen versenden.
Konkret weisen einige Chargen dieser Produkte kleine Bereiche auf der Innenseite der Primärverpackung auf, in denen Polyethylen fehlt, verbrannt oder gerissen ist, ein Problem, das die Sterilität gefährden und im schlimmsten Fall zu einer Infektion führen“ könnte.
Betroffen sind die Verbände Silvercel Hydro Alginate und Silvercel Non-Adherent; Tegaderm Alginate; ActivHeal Alginate, ActivHeal Aquafibre, ActivHeal Non-Adhesive Foam, ActivHeal Non-Adhesive Tracheostomy, ActivHeal PHMB Foam Non-Adhesive, ActivHeal Raponicel Ultra; Biatain Alginate; Hyalo 4 High Gelling Fibre; Calcicare Reinforced Alginate; Reinforced Aquafibre; Nurocel Extra und Maxorb Extra.
Aus all diesen Gründen empfiehlt die Aemps, diese Produkte nicht mehr zu verwenden und sie, falls Patienten sie bereits erworben haben, an Apotheken oder Gesundheitszentren abzugeben, die sie vor ihrer Vernichtung unter Quarantäne stellen müssen.
Quelle: Agenturen





