Warnung vor Starkregen, Windgeschwindigkeiten bis zu 130km/h und starkem Wellengang

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Der Notdienst 112 hat darum gebeten, “Schutzmaßnahmen” zu ergreifen, um die Vorhersage der Winde und der intensiven Küstenphänomene, die die Balearen bis zum 21. Dezember betreffen, zu berücksichtigen.

Daher raten sie, Vorkehrungen gegen mögliche Zwischenfälle mit elektrischen Leitungen, Straßenmöbeln, Bäumen oder anderen Elementen zu treffen.

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Warnung vor Starkregen, Windgeschwindigkeiten bis zu 130km/h und starkem Wellengang

Die Generaldirektion für Katastrophenschutz und Notfälle des Innenministeriums hat ihrerseits vor den Auswirkungen gewarnt, die an diesem Freitag (20.12.2019) in fast ganz Spanien mit Ausnahme der Kanarischen Inseln den Sturm ‘Elsa’ verursachen könnten, der an der Küste intensiven Regen, starken Wind und Wellen hinterlassen wird, deshalb rät sie den Bürgern, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen und sich jederzeit über die Entwicklung der Situation zu informieren.

Um mit dieser Situation umzugehen, rät der Katastrophenschutz dazu, bei starkem Wind Türen, Fenster und alle Gegenstände, die auf die öffentliche Straße fallen können, zu sichern und sich von Gesimsen, Bäumen, Mauern oder im Bau befindlichen Gebäuden oder Kränen, die sich lösen können, fernzuhalten.

Darüber hinaus besteht er darauf, dass man nicht ohne angemessene Schutzmaßnahmen auf Gerüste klettern darf, und erinnert die Fahrer daran, dass sie insbesondere beim Verlassen von Tunneln, beim Überholen und bei der Überquerung mit schweren Fahrzeugen auf Gegenverkehrsstraßen extreme Vorsichtsmaßnahmen treffen und auf das mögliche Vorhandensein von Hindernissen auf der Straße achten müssen.

Auf der anderen Seite empfiehlt er denjenigen, die sich in Meeresgebieten aufhalten, sich vom Strand und anderen niedrigen Orten fernzuhalten, die von den hohen Gezeiten und Wellen, die normalerweise durch die Intensität der starken Winde erzeugt werden, betroffen sein könnten. Außerdem empfiehlt er, das Abstellen von Fahrzeugen in Gebieten zu vermeiden, die von den Wellen betroffen sein könnten.

Der Katastrophenschutz besteht darauf, dass das Meer in diesen Situationen außergewöhnliche Bedingungen annimmt und Menschen, die sich in der Nähe aufhalten, mitreißen kann, deshalb bittet er darum, ihr Leben nicht vor spektakulären Bildern von starken Wellen zu riskieren.

Er empfiehlt den Autofahrern, bei starkem Regen das Tempo zu drosseln, extreme Vorsichtsmaßnahmen zu treffen und nicht in Gebieten anzuhalten, in denen viel Wasser fließen kann, und wenn sie fahren müssen, dann vorzugsweise auf Haupt- und Landstraßen.

Bei plötzlich auftretenden Stürmen und starken Regenfällen ist es ratsam, den Standort der abgestellten Fahrzeuge zu berücksichtigen, da der rasche Anstieg des Wasserspiegels auf hochwassergefährdeten Flächen zu Schäden an den abgestellten Fahrzeugen führen und diese auch wegschwemmen kann, wodurch das Eigentum anderer Personen beschädigt und sogar der natürliche Wasserfluss behindert werden kann.

Falls es sintflutartig zu regnen beginnt, erinnert der Katastrophenschutz daran, dass die Gefahr einer Überschwemmung besteht, und bittet darum, die überfluteten Abschnitte nicht zu Fuß oder mit dem Fahrzeug zu überqueren, da nicht bekannt ist, was unter Wasser sein könnte. Im Gegenteil, es wird empfohlen, die höchsten Punkte in der Gegend zu lokalisieren und nicht zu versuchen, das Auto mitten in einer Flut zu retten.

Für diejenigen, die sich auf dem Land befinden, besteht er darauf, dass es wichtig ist, sich von Flüssen, Bächen und niedrigen Hanglagen fernzuhalten und es zu vermeiden, überflutete Furten zu überqueren und ebenso zu den höchsten Punkten der Gegend zu gehen.

In jedem Fall empfiehlt er angesichts der schwierigen Vorhersage von Stürmen, jederzeit über die Entwicklung der Wetterveränderungen informiert zu sein.