Was denn jetzt – 30KM/H, 40KM/H oder 50KM/H in Palma?

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Der Stadtrat von Palma hat beschlossen, die Verkehrsgeschwindigkeit in der gesamten Stadt auf 30 km/h zu beschränken, mit einigen Ausnahmen, und die Änderung der städtischen Verkehrsverordnung wurde bereits im BOIB veröffentlicht. Dieser Beschluss hat jedoch bei den Bürgern und sogar bei der Polizei große Verwirrung ausgelöst, da nicht festgelegt wurde, wann er in Kraft treten wird.

Konkret wurde Artikel 7 der städtischen Verkehrsverordnung dahingehend geändert, dass die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf städtischen Straßen von derzeit 40 km/h auf 30 km/h gesenkt wird. Das Verkehrsgesetz erlaubt jedoch das Fahren mit 50 km/h auf städtischen Straßen, aber in Palma gilt die Gemeindeverordnung, die restriktiver ist.

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Wie die Regidoria de Mobilitat berichtet hat, wird die Geschwindigkeitsreduzierung voraussichtlich Mitte Oktober 2020 in Kraft treten. Zuvor muss sie von der Plenarsitzung von Cort gebilligt werden, und es ist beabsichtigt, dass sie im September dieses Jahres in Kraft tritt. Danach müssen Gobierno und Govern über die Genehmigung des Abkommens informiert werden. Darüber hinaus muss der Rat das Fahrverbot für das Fahren mit mehr als 30 km/h auf allen Straßen in Ciutat unterzeichnen; in einigen Gebieten, wie Son Sardina, Santa Catalina und el Rafal, gilt dieses Verbot bereits.

Erwähnenswert ist, dass die Reduzierung auf 30 km/h 90 % der Straßen von Ciutat betreffen wird, da in den Straßen, die als Sammler bezeichnet werden, weiterhin mit 40 km/h oder 50 km/h (in den Straßen, die in die Zuständigkeit des Consell de Mallorca fallen) gefahren werden kann. Der Stadtrat von Palma hat noch nicht die spezifische Liste der Straßen, die vom Fahren mit maximal 30 km/h befreit werden, hat aber vorgebracht, dass einige davon General Riera, Manacor, Aragon, der Paseo Marítimo, etc. sind.

Städtische Quellen haben auch angedeutet, dass eine große Verbreitungskampagne durchgeführt werden soll, damit alle Bürger über die neuen Bestimmungen informiert sind. Darüber hinaus wird eine Zeitspanne eingeräumt, bevor mit der Verhängung einer Geldbuße begonnen wird.

Was die Veröffentlichung in der BOIB am vergangenen Wochenende betrifft, so geschieht dies automatisch, da keine Behauptungen über die Änderung der Verkehrsregeln aufgestellt wurden.