Was wird aus Laccao auf Mallorca?

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Das war eine der am häufigsten gestellten Fragen, nachdem die Entscheidung der Damm-Gruppe bekannt wurde, Agama zu schließen. Der multinationale Konzern behält die Marke Laccao, denn das schokoladige Getränk ist rentabel. Obwohl trotz der Verbindung von Laccao mit Mallorca nicht alle verkauften Produkte mit Milch von Kühen der Insel hergestellt werden.

Seit fünf Jahren werden die Laccao-Flaschen, die üblicherweise in Bars und Restaurants verkauft werden (die Glasflaschen), weder auf Mallorca abgefüllt noch mit Milch von den Molkereien der Insel hergestellt.

Die Entscheidung von Damm, die Produktion von Laccao von Mallorca nach Katalonien zu verlegen, wurde bereits 2021 von den Mitarbeitern der Abfüllanlage angeprangert. „Wir sahen schon, dass sie den Abfüllturm von Laccao wegbrachten, und dass dies bedeuten könnte, dass er nicht zurückkommen würde. Das war ein Symptom für etwas“, sagt Jesús Ávila, Vertreter der Arbeitnehmer.

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Damals argumentierte der multinationale Konzern, dass die Glasflaschen von Laccao vorübergehend in seinem Werk in Santa Coloma abgefüllt würden, da die Maschinen für die Abfüllung von Glasflaschen im Werk in Palma renoviert und repariert werden müssten. Aber in Wirklichkeit wurde nach Abschluss der Renovierungsarbeiten die Produktion nicht wieder aufgenommen.

Ávila bestätigt, dass die 1-Liter-Kartons von Laccao tatsächlich auf Mallorca abgefüllt werden und die Milch von den drei Viehzuchtbetrieben stammt, die derzeit ihre Milch an Agama verkaufen: Son Carbó, Ses Veles und Son Bernat.

Der Arbeitnehmervertreter hat die Entscheidung der Damm-Gruppe, die Molkerei zu schließen, nach mehreren Versuchen der Mitarbeiter, dies zu verhindern, scharf kritisiert. „Am 16. Oktober letzten Jahres habe ich der Damm-Gruppe in Barcelona ein Genossenschaftsprojekt vorgestellt, mit einer Absichtserklärung sowohl von unserer Seite, den Mitarbeitern des Werks, als auch von den Viehzüchtern. Anschließend haben wir es auch dem Ministerium vorgelegt und zwei Monate lang nach einem privaten Investor gesucht, der das Kapital bereitstellen sollte”, erklärt Ávila. Er fügt hinzu, dass nach diesen Treffen die Arbeitnehmer nie wieder berücksichtigt wurden, bis Damm ihnen am Dienstag die Schließung des Werks mitteilte.

Quelle: Agenturen