Weitere „Batterieanlage“ in Santa Maria geplant

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Das Ministerium für Unternehmen, Selbstständige und Energie hat das Projekt „BESS Santa Maria“ öffentlich bekannt gegeben. Es handelt sich dabei um eine neue, private Energiespeicheranlage mit Batterien, die in einem ländlichen Gebiet zwischen Santa Maria del Camí und Consell, nahe der Verbindungsstraße MA-13, geplant ist.

Atlántica Energía Sostenible España SLU ist der Initiator dieser Anlage, die auf einer Fläche von 27.086 Quadratmetern errichtet werden soll und eine Investition von schätzungsweise 19,2 Millionen Euro erfordert.

Das Projekt wird als potenziell bedeutsam für die regionale Energieversorgung eingestuft und beinhaltet sowohl eine vorläufige Genehmigung als auch eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Es ist bereits das zweite Batteriewerk, das innerhalb weniger Monate in dieser Gemeinde geplant wird. Zuvor wurde das Projekt „Laurea BESS III Energy“ vorgestellt, welches jedoch eine deutlich kleinere Anlage mit einer Fläche von 2.712 Quadratmetern vorsieht.

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Das neue Projekt ist somit etwa zehnmal größer. Das erste Projekt stieß auf Ablehnung durch den Gemeinderat, der einen Antrag zum Schutz des ländlichen Raums verabschiedete. Auch die Umweltorganisation Amics de la Vall de Coanegra kritisierte das Projekt, da es ihrer Ansicht nach privaten Interessen dient und nicht den städtebaulichen Vorschriften entspricht. Die Organisation wies zudem auf mögliche Umweltrisiken hin. Die öffentliche Vorstellung des neuen, größeren Projekts eröffnet nun eine neue Debatte in Santa Maria.

Innerhalb einer Frist von 30 Werktagen können Einwände eingereicht werden. Es bleibt abzuwarten, wie die Institutionen und die Bevölkerung auf diese Initiative reagieren, die die Nutzung ländlicher Flächen erneut in den Fokus rückt.

Ein weiteres geplantes Projekt in Pollença, das etwa 3.000 Quadratmeter umfasst, wird trotz Widerstands von Anwohnern und Umweltschützern vorangetrieben. Die Debatte über die Nutzung ländlicher Gebiete für Energieinfrastrukturen nimmt somit weiter an Fahrt auf.

Quelle: Agenturen