Weitere Leichen aus verunglückten Alvia-Zug in Adamuz geborgen

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Die drei Leichen, die sich noch im Inneren des in Adamuz (Córdoba) verunglückten Alvia-Zugs befanden, der eine vier Meter hohe Böschung hinuntergestürzt war und dabei mindestens 41 Menschen das Leben gekostet hatte, wurden am Dienstagmorgen (20.01.2026) von den Rettungskräften geborgen, die in der Gegend im Einsatz waren.

Dies wurde Europa Press von Quellen bestätigt, die mit den Rettungsmaßnahmen vertraut sind, nachdem Innenminister Fernando Grande Marlaska heute bestätigt hatte, dass sich noch drei Leichen im Inneren des in Adamuz (Córdoba) verunglückten Alvia-Zugs befanden, der eine vier Meter hohe Böschung hinuntergestürzt war, und dass sie mit Hilfe von schwerem Gerät geborgen werden mussten.

Nach Angaben der Regierung wurden nach dem Unfall 41 Leichen geborgen, darunter auch diese drei letzten Leichen aus dem Alvia-Zug, aber nur ein Viertel konnte identifiziert werden, und es liegen weiterhin 43 Vermisstenanzeigen vor. Bis gestern Abend konnten nach 23 Autopsien sieben Personen vollständig identifiziert werden, eine Zahl, die sich heute Mittag auf zehn erhöht hat.

Die Guardia Civil hat die direkten Angehörigen gebeten, DNA-Proben und andere dokumentarische Beweise vorzulegen, um die Identifizierungsverfahren zu beschleunigen.

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Auf der Pressekonferenz nach der Sitzung des Ministerrats erklärte Grande-Marlaska, dass die Bergung dieser drei Leichen von „Vorbereitungsarbeiten in dem Bereich, in dem die schweren Maschinen am Alvia arbeiten können” abhängig sei.

Seinen Angaben zufolge sollen diese Arbeiten „in den nächsten Stunden” abgeschlossen sein, sodass anschließend die drei gefundenen Leichen geborgen werden können. „Und dann hoffen wir, dass es keine weiteren Leichen gibt”, fügte er hinzu.

Der Minister erinnerte daran, dass die Bilanz des Unglücks 43 Vermisstenanzeigen umfasst und dass 41 Leichen gefunden wurden, im Rahmen einer Rettungs- und Suchaktion, die, wie er sagte, „mit Sorgfalt und ohne Eile” durchgeführt wird.

Außerdem wies er darauf hin, dass bereits 37 Leichen obduziert worden seien, wobei er sich auf die vom Datenzentrum (CID) gesammelten Informationen bezog.

Die letzte Leiche wurde heute früh geborgen, es handelte sich um einen Passagier des Iryo, der, wie Marlaska mitteilte, noch zum Institut für Rechtsmedizin (IML) in Córdoba gebracht werden müsse.

Der Innenminister erklärte, dass die Forensiker bis Montagabend sieben Opfer identifizieren konnten. „Sieben identifizierte Personen von insgesamt 43 Vermissten”, wie er präzisierte.

„Es ist Zeit für Sorgfalt, nicht für Übereilung, und in diesem Sinne müssen wir die Arbeit weiterlaufen lassen“, fügte Marlaska hinzu und bezog sich dabei sowohl auf die Identifizierung der Opfer als auch auf die Untersuchung zur Ermittlung der Unfallursachen.

Quelle: Agenturen