Am Freitag (15.09.2023) kam es auf dem Flughafen Son Sant Joan aufgrund der von der Flugsicherungsbehörde Enaire aus Sicherheitsgründen verhängten Verkehrsbeschränkungen zu erheblichen Verspätungen bei den meisten Flugplänen. Von den 858 Flugbewegungen an diesem Tag (Landungen und Starts) waren mehr als 600 von den Verspätungen betroffen.
Die Beschränkungen wurden aufgrund des drohenden starken Regens auf der iberischen Halbinsel sowie in Südfrankreich und Norditalien verhängt, da diese Art von Protokoll aus Sicherheitsgründen in Übereinstimmung mit den internationalen Zivilluftfahrtorganisationen festgelegt werden muss.
„Die durchschnittlichen Verspätungen haben eine Stunde erreicht, wovon alle Fluggesellschaften mit Ausgangs- und Zielflughafen auf der Iberischen Halbinsel, den europäischen Flughäfen und den Strecken zwischen den Inseln betroffen sind“, heißt es aus Luftfahrtkreisen.
Das Abflugterminal des Flughafens hat aus diesem Grund eine Ansammlung von Passagieren registriert, die gesehen haben, wie sich ihre Flüge im Laufe der Stunden verspätet haben.
Die AENA teilte mit, dass die Verkehrsregelungen „praktisch den ganzen Vormittag andauerten, weshalb sich die Verspätungen am Flughafen Palma sowie an den Flughäfen Maó und Eivissa häuften“.
Die Verspätungen wirkten sich daher insbesondere auf alle Flüge von und nach Flughäfen im Vereinigten Königreich, Deutschland, Frankreich, Italien, Mitteleuropa und Skandinavien aus. Auch die Verbindungen zwischen den Inseln wurden aus denselben Gründen unterbrochen, wovon insbesondere Air Nostrum und UepFly betroffen waren.
Die Fluggesellschaften sind zuversichtlich, dass sich die Situation im Laufe des Samstags wieder normalisieren wird.
Quelle: Agenturen





