Der spanische Innenminister hat mehr Klarheit über die Verwendung der neuen V16-Warnleuchte im Straßenverkehr geschaffen. Seinen Angaben zufolge wird eine Geldstrafe nur verhängt, wenn ein Fahrzeug zum Stillstand kommt und nicht ordnungsgemäß abgesichert ist.
Die V16-Warnleuchte soll das Warndreieck ersetzen und den Fahrern helfen, ihr Fahrzeug sichtbar zu machen, ohne dass sie das Auto verlassen müssen. Dies erhöht die Sicherheit, insbesondere auf stark befahrenen Straßen oder Autobahnen.
Der Minister betont, dass Fahrer nicht automatisch eine Geldstrafe erhalten, wenn sie keine V16-Leuchte dabei haben. Die Sanktion gilt nur in Situationen, in denen das Fahrzeug steht und keine ordnungsgemäße Kennzeichnung angebracht wurde, was eine Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer darstellen kann.
Die Regierung will mit dieser Maßnahme vor allem die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken. Das Aussteigen aus einem Fahrzeug, um ein Warndreieck aufzustellen, hat in der Vergangenheit zu gefährlichen Situationen geführt, manchmal mit schwerwiegenden Folgen.
Seit 2026 ist die V16-Notleuchte in Spanien vorgeschrieben und muss zudem mit dem DGT 3.0-System verbunden sein, damit der Standort des stehenden Fahrzeugs automatisch an die Verkehrsdienste übermittelt wird. Diese Verpflichtung gilt nur für Fahrzeuge mit einem spanischen Kennzeichen, obwohl den Besitzern von Fahrzeugen mit ausländischem Kennzeichen empfohlen wird, ebenfalls eine V16-Warnleuchte mitzuführen, um die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern.
Quelle: Agenturen



