Wohnen auf Mallorca – Mieten ist teurer als Kaufen

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Eine durchschnittliche spanische Familie gibt mittlerweile einen Großteil ihres Einkommens für die Miete einer Wohnung aus. Vor allem in den Großstädten steigt der Druck erheblich, was bei den Mietern zu immer mehr Sorgen führt.

Aktuelle Zahlen zeigen, dass spanische Familien durchschnittlich 38 % ihres Nettoeinkommens für die Miete einer Wohnung mit zwei Schlafzimmern ausgeben. Damit liegt dieser Prozentsatz weit über der Grenze von 30 %, die Experten als finanziell gesund erachten. Für viele Haushalte bleibt dadurch wenig Spielraum für andere feste Ausgaben oder Ersparnisse.

Auffällig ist, dass der Kauf einer Wohnung im Durchschnitt deutlich günstiger ist. Für eine Eigentumswohnung werden etwa 26 % des Einkommens für die monatlichen Hypothekenkosten aufgewendet. Das macht den Kauf auf dem Papier attraktiver als das Mieten, auch wenn die für den Kauf erforderlichen Ersparnisse für viele Menschen nach wie vor ein großes Hindernis darstellen.

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In Großstädten wie Barcelona, Madrid, Málaga und Valencia ist die Situation am dringlichsten. Dort beträgt der Anteil des Einkommens, der für Miete aufgewendet wird, oft mehr als 40 %. Die durchschnittliche Miete für eine Wohnung von etwa 80 Quadratmetern liegt in diesen Städten bei rund 1.176 Euro pro Monat.

Die Mieten sind im letzten Jahr um etwa 9 % gestiegen. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen noch stärker und legten um mehr als 16 % zu. Dadurch wird der Wohnungsmarkt immer unzugänglicher, insbesondere für junge Menschen und Familien mit durchschnittlichem Einkommen.

In 48 der 50 spanischen Provinzhauptstädte ist Mieten teurer als Kaufen. In Städten wie Segovia ist der Unterschied groß: Dort verschlingt die Miete 38 % des Einkommens, während der Kauf bei etwa 19 % bleibt. Nur in Orten wie Palma und San Sebastián ist Kaufen teurer als Mieten.

Außerhalb der Großstädte und touristischen Gebiete ist die Situation etwas günstiger. In kleineren Städten und ländlichen Regionen liegen die Wohnkosten oft unter 20 % des Einkommens, was das Wohnen dort wesentlich erschwinglicher macht.

Quelle: Agenturen