Wohnen, Telefonieren, Reisen – Alles wird 2026 teurer

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Das neue Jahr beginnt in Spanien mit einer Reihe von Preiserhöhungen, die sich in vielen Bereichen bemerkbar machen werden. Von Wohnen über Telekommunikation bis hin zum Verkehr: Das Leben wird 2026 deutlich teurer, wie aktuelle Analysen von Experten zeigen, die von La Sexta konsultiert wurden.

Vor allem auf dem Wohnungsmarkt sind die Aussichten besorgniserregend. Laut María Matos, Sprecherin der Wohnungsplattform Fotocasa, werden die Preise auf dem Kauf- und Mietmarkt in diesem Jahr erneut steigen. Die Kaufpreise für Häuser werden voraussichtlich um 5 bis 10 % steigen. Dennoch sind es vor allem Mieter, die finanziell am stärksten betroffen sind. In einigen Städten können die Mieten um bis zu 12 % steigen.

Dieser starke Anstieg kommt nicht von ungefähr. Die Kluft zwischen Angebot und Nachfrage ist groß: Viele Menschen suchen eine Wohnung, aber es gibt nur wenige verfügbare Objekte. Vor allem in beliebten Städten wie Barcelona, Madrid, Málaga und Palma de Mallorca ist der Druck auf den Wohnungsmarkt enorm.

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Neben den Wohnkosten steigen auch die Kosten für Mobilfunk und Internet. Verschiedene Anbieter haben inzwischen angekündigt, ihre Tarife um 3 bis 4 % zu erhöhen. Dies gilt oft sowohl für bestehende als auch für neue Kunden.

Auch Wasser wird etwas teurer. Der Anstieg ist je nach Gemeinde unterschiedlich, beträgt aber im Durchschnitt 2 bis 4 %. Für einen durchschnittlichen Haushalt bedeutet dies etwa einen Euro zusätzlich pro Monat.

Wer häufig auf spanischen Autobahnen unterwegs ist, wird auch hier einen Preisanstieg feststellen. Das spanische Verkehrsministerium hat kürzlich im Rahmen der jährlichen Anpassung der Mautgebühren eine Erhöhung um 4,68 % genehmigt. Dies betrifft insbesondere die Maut auf privat betriebenen Straßen. Allerdings subventioniert der Staat diese Straßen noch bis 2026, wodurch die Erhöhung begrenzt bleibt. Ab 2027 gilt diese staatliche Unterstützung nicht mehr, was die Verkehrsteilnehmer in ihrem Geldbeutel spüren werden. Auf Autobahnen, die in die Zuständigkeit des Staates fallen, bleibt die Auswirkung der Preiserhöhung geringer (etwa 2 %).

Quelle: Agenturen