Zum 1. Januar werden mehr als 1.300 Medikamente im Preis gesenkt

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Mehr als 1.300 Medikamente mit fünfzehn gemeinsamen Wirkstoffen, von denen einige sehr häufig zur Behandlung von Asthma, Dermatitis oder entzündlichen Prozessen eingesetzt werden, werden ab dem 1. Januar im Preis gesenkt, in Übereinstimmung mit der im BOE veröffentlichten Verordnung über Referenzpreise.

Mit dieser Preissenkung werden die Apotheken nach Berechnungen des Allgemeinen Rates der Offiziellen Apothekerverbände einen Umsatzrückgang von mehr als 6,4 Millionen Euro verzeichnen.

Zum 1. Januar werden mehr als 1.300 Medikamente im Preis gesenkt
Zum 1. Januar werden mehr als 1.300 Medikamente im Preis gesenkt

Zu den Medikamenten, die von dieser Senkung profitieren, gehören Wirkstoffe wie Ipratropiumbromid, Budesonid, Fluticason und Formoterol, die bei Asthma indiziert und weit verbreitet sind.

Dazu gehören auch Medikamente mit dem Wirkstoff Hydrocortison, die sehr häufig bei Dermatitis verschrieben werden. Weitere Wirkstoffe, die von dem Rabatt profitieren, sind Prednisolon, das üblicherweise zur Behandlung von entzündlichen Prozessen eingesetzt wird.

Die weiteren Wirkstoffe, die von dieser Preissenkung betroffen sind, sind: Alendronsäure gegen Osteoporose, Azelastin gegen allergische Bindehautentzündung, Bimatropost und Latanorost zur Behandlung von Glaukom, Ciclopirox gegen Pilzinfektionen der Haut und Ciprofloxacin gegen bakterielle Infektionen.

In dieser Liste sind Enoxaparin, das bei venösen Thromboembolien eingesetzt wird, Ketotifen bei allergischer Bindehautentzündung sowie Tambuolsin und Dutasterin, die bei gutartiger Prostatahyperplasie verschrieben werden, enthalten.

Ab morgen, dem 01.01.2021, müssen die Apotheken die kostenpflichtigen Medikamente mit der entsprechenden Preissenkung abgeben.