Insgesamt 102 Migranten sind seit den frühen Morgenstunden dieses Freitags (14.08.2026) an den Küsten der Balearen angekommen – an Bord von mindestens fünf kleinen Booten, von denen zwei in Formentera, eines auf Ibiza, ein weiteres auf Cabrera und das letzte südlich von Mallorca gelandet sind.
Die erste Gruppe von Migranten, bestehend aus 30 Personen aus Subsahara-Afrika, wurde um 2:57 Uhr morgens am Strand von Es Copinyar auf Formentera aufgefunden, wie die Regierungsdelegation auf den Balearen mitteilte.
Um 9:15 Uhr wurden weitere 15 Personen aus dem Maghreb von der Guardia Civil am Strand von Sa Caleta in der Gemeinde Sant Josep auf Ibiza aufgefunden, und knapp eine Stunde später wurden weitere 31 Personen am Strand von Es Burri in Cabrera, südlich von Mallorca, entdeckt, nachdem sie mit einem weiteren Boot in der Gegend angekommen waren.
Das vierte Boot des Tages im Archipel wurde am frühen Nachmittag mit 15 Insassen am Strand von Es Migjorn auf Formentera abgefangen. Das letzte Boot wurde gegen 17:30 Uhr am Strand von Es Carbó im Süden Mallorcas abgefangen; es handelte sich um ein Boot mit 11 Insassen maghrebinischer Herkunft.
Seit Jahresbeginn sind nach den neuesten Daten des Innenministeriums und den von der Regierungsdelegation auf den Balearen gemeldeten und von EFE erfassten Einsätzen 238 kleine Boote mit 4.485 Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung auf dem Archipel angekommen. Im Jahr 2025 erreichten 401 Boote mit 7.321 Menschen die Inseln, was einem Anstieg von 24,5 % bei den Migranten und rund 15 % bei den Booten gegenüber 2024 entspricht.
Die Organisation Alarm Phone hat vor einem Schiffbruch im westlichen Mittelmeer gewarnt. Dabei handelte es sich um ein Boot, das von Boumerdès in Algerien aus gestartet war und 32 Personen an Bord hatte, von denen laut Angaben der Organisation nur vier überlebt haben.
Dieses Netzwerk, das Anrufe von Migranten entgegennimmt, die auf See ihr Leben riskieren, erklärte am Freitag über das soziale Netzwerk X, dass es am 10. August von dem Unglück erfahren habe. „Wir haben keine Informationen über die Überlebenden. Wir hoffen auf weitere Informationen und dass sie in Sicherheit sind. Unsere Solidarität und unsere Gedanken gelten denen, die ihre Angehörigen verloren haben“, heißt es in der von dieser unabhängigen Organisation verbreiteten Botschaft.
Quelle: Agenturen





