Jedes Jahr am 11. Oktober rückt der National Coming-Out-Tag die Themen Sichtbarkeit, Akzeptanz und Unterstützung für Menschen aus der LGBTQ-Gemeinschaft ins gesellschaftliche Bewusstsein. Dieser Tag würdigt alle, die den mutigen Schritt wagen, sich offen zu ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität zu bekennen – ein bedeutender Meilenstein im Leben vieler LGBTQ-Personen.
Das Coming-out ist für viele ein kultureller Übergangsritus, der nicht nur persönliches Wachstum bedeutet, sondern auch das Umfeld zum Nachdenken und Hinterfragen anregt. Studien zeigen, dass jeder zweite Amerikaner jemanden kennt, der schwul oder lesbisch ist; bei Transgender-Personen ist es immerhin jeder Zehnte. Je mehr Menschen offen leben, desto größer wird das Verständnis in der Gesellschaft, und Vorurteile können abgebaut werden.
Nehmen Sie an Veranstaltungen oder Kundgebungen teil und zeigen Sie Solidarität.
Unterstützen Sie Freund:innen und Angehörige beim Coming-out – Zuhören, Verständnis und Respekt machen einen großen Unterschied.
Teilen Sie Ihre persönlichen Geschichten oder informieren Sie sich über die Geschichte der LGBTQ-Community, etwa über den Stonewall-Aufstand.
Nutzen Sie soziale Medien, um mit dem Hashtag #NationalComingOutDay Aufmerksamkeit zu schaffen.
Der National Coming-Out-Tag wurde 1988 von Robert Eichberg und Jean O’Leary am Jahrestag des Nationalen Marsches für die Rechte von Lesben und Schwulen ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Mut machen, aufklären und zeigen, dass ein Coming-out ein wirksames Mittel für gesellschaftlichen Wandel ist.
Ob als Betroffene:r, Angehörige:r oder Verbündete:r – der National Coming-Out-Tag erinnert daran, wie wichtig Offenheit, Akzeptanz und gegenseitige Unterstützung im Alltag und in der Gesellschaft sind.
Quelle: Agenturen





