19,27 Kilogramm – die schwerste Melone der „Fira del Meló“

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Unter sengender Sonne und bei gefühlten 40 Grad Celsius versammelten sich heute rund um die Mittagszeit Hunderte von Menschen auf der Plaza de Major in Vilafranca de Bonany auf Mallorca, um das spektakuläre Ergebnis des diesjährigen Melonenwettbewerbs zu erleben. Im Zentrum stand die Suche nach der schwersten Melone der „Fira del Meló“, bei der insgesamt 13 beeindruckende Exemplare konkurrierten. Der erste Preis ging an Toni Mascaró Febrer, dessen Melone mit beachtlichen 19,270 Kilogramm den Sieg errang – ein herausragendes Fruchtstück, geerntet auf seinem Landgut in Puig de Bonany.

Trotz dieses Erfolgs gab Mascaró offen zu, dass die diesjährigen Melonen im Vergleich zu den Vorjahren kleiner ausfielen. Ursache dafür waren insbesondere der Mehltaubefall, der seine Ernte beeinträchtigte, sowie die außergewöhnlich hohen Temperaturen, welche die Wachstumsbedingungen erschwerten. Nach der Preisverleihung, bei der der Bürgermeister Monserrat Rosselló gemeinsam mit dem Präsidenten des Consell, Llorenç Galmés, und dem Landwirtschaftsminister Joan Simonet den Sieg überreichte, offenbarte Mascaró seine Herausforderungen ehrlich.

Interessanterweise sicherte sich Toni Mascaró nicht nur den ersten, sondern auch den zweiten und dritten Platz mit weiteren Melonen von 17,2 und 15,9 Kilogramm. Die Plätze vier und fünf gingen an Tomeu Francesc Febrer Morlà beziehungsweise Miquel Àngel Bauçà. Zudem wurden Albert und Xavi Sánchez Sansó für die Melone mit der besten Qualität ausgezeichnet – ein Beleg dafür, dass es bei der „Fira del Meló“ nicht allein um Gewicht, sondern auch um Exzellenz in der Landwirtschaft geht.

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Die Preisverleihung stellte nur einen Höhepunkt des Melonenfestes dar, das mit wachsender Bedeutung jährlich zahlreiche Besucher nach Vilafranca zieht. Während des gesamten Wochenendes, beginnend mit dem „Firó Nocturn“ am Samstag, bot die Veranstaltung ein lebendiges Panorama von Kunsthandwerk, Verkaufs- und Imbissständen, wobei natürlich die Melone als Symbol für die landwirtschaftlichen Wurzeln Vilafrancas stets präsent war. Die Hauptstraßen des Ortes waren erfüllt von fröhlicher Atmosphäre, die weit über den reinen Wettbewerb hinausging und die regionale Identität feierte.

Dieses Fest zeigt eindrücklich, wie Tradition und landwirtschaftliches Know-how Hand in Hand gehen, um Gemeinschaft zu stärken und die Kultur lebendig zu halten. Trotz der klimatischen Herausforderungen bleibt die „Fira del Meló“ ein bedeutendes Ereignis, das sowohl Anwohner als auch Besucher jedes Jahr aufs Neue begeistert und die Bedeutung der regionalen Landwirtschaft nachhaltig hervorhebt.

Quelle: Agenturen