Das Schuh- und Industriemuseum von Inca auf Mallorca ist offiziell dem Internationalen Museumsrat (ICOM) beigetreten, einer weltweiten Organisation, die sich der Förderung von Museen und Fachkräften in diesem Bereich widmet.
Die Stadtverwaltung von Inca erklärte am Montag (17.08.2026), dass der Beitritt eine Anerkennung der Arbeit des Museums bei der Erhaltung, Erforschung und Vermittlung des Kulturerbes im Zusammenhang mit der Geschichte der Schuhindustrie der Stadt darstellt.
Die Mitgliedschaft ermöglicht zudem den Aufbau von Verbindungen zu einem internationalen Netzwerk von Museen und Fachleuten, um Wissen, Erfahrungen und bewährte Praktiken auszutauschen.
„Die Mitgliedschaft im ICOM ist ein sehr bedeutender Meilenstein für unser Museum“, betonte der Bürgermeister von Inca, Virgilio Moreno, der hervorhob, dass lokale Einrichtungen, die mit der Region, den Bürgern und dem kollektiven Gedächtnis verbunden sind, „der Welt viel zu bieten haben“.
Diese 1946 gegründete Organisation vereint Tausende von Museen und Fachleuten aus über hundert Ländern. Zu ihren Zielen gehören der Schutz des kulturellen und natürlichen Erbes, die Förderung beruflicher Standards sowie die Stärkung der sozialen Funktion von Museen als offene, inklusive und partizipative Orte, wie die Stadtverwaltung mitteilte.
Für das Museum von Inca bedeutet die Mitgliedschafteine Chance, Forschungs- und Vermittlungsprojekte zu stärken und neue Kooperationen auf nationaler und internationaler Ebene voranzutreiben.
„Von Inca aus, von Mallorca aus und ausgehend von der Geschichte unserer Schuhindustrie werden wir weiterhin mit Begeisterung, Sorgfalt und Engagement daran arbeiten, dass dieses Museum immer offener, partizipativer und lebendiger wird“, erklärte der für Museen zuständige Stadtrat Andreu Caballero.
Dieses Museum im Raiguer widmet sich der Bewahrung und Vermittlung des industriellen Erbes von Inca sowiedes Vermächtnisses der Generationen von Arbeitern und Unternehmern, die die Schuhindustrie zu einem der wichtigsten wirtschaftlichen und sozialen Motoren der Stadt gemacht haben.
Quelle: Agenturen





