Die lang ersehnte Sanierung des Bahnhofs von Petra auf Mallorca hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Die Regionalregierung hat kürzlich die Finanzierung und Durchführung der Arbeiten genehmigt, um den Bahnhof moderner, funktionaler und nutzerfreundlicher zu gestalten. Mit einer Investition von rund 4,68 Millionen Euro wird das Projekt nicht nur die Infrastruktur verbessern, sondern auch die Bedürfnisse der Reisenden besser berücksichtigen.
Im Rahmen des Infrastruktur-Investitionsplans „Illes en Transformació“ zielt die Sanierung vor allem darauf ab, die Barrierefreiheit zu gewährleisten und die Mobilität der Fahrgäste zu erleichtern. Die Umgebung des Bahnhofs wird so angepasst, dass eine bessere Anbindung an den Zugverkehr sowie Parkmöglichkeiten für Privatfahrzeuge geschaffen werden. Zudem ist die Installation einer Photovoltaikanlage geplant, die den Eigenverbrauch auf den angrenzenden Grundstücken sicherstellt und somit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet.
Die Bauarbeiten sollen innerhalb von zehn Monaten abgeschlossen sein. Im genehmigten Budget sind auch Entschädigungen für notwendige Enteignungen sowie eine Rückstellung von 1,5 % für kulturelle Zwecke enthalten. Die Serveis Ferroviaris de Mallorca (SFM) trägt die Gesamtkosten des Projekts, wobei Fördermittel aus regionalen und europäischen Fonds erwartet werden.
Diese Sanierung ergänzt ein weiteres Infrastrukturvorhaben: den Bau eines neuen Doppelgleisabschnitts von über drei Kilometern zwischen Petra und Manacor, der mit 6,2 Millionen Euro veranschlagt ist. Zusammen stärken diese Projekte die Eisenbahnverbindung und fördern nachhaltige Mobilität auf Mallorca.
Die Modernisierung des Bahnhofs Petra markiert somit einen bedeutenden Schritt in Richtung eines zeitgemäßen, zugänglichen und umweltbewussten Verkehrsnetzes, das den Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht wird und die Region nachhaltig stärkt.
Quelle: Agenturen




