Initiative zur Vorbeugung von Burnout bei Ärzten

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Die Ärztekammer der Balearen (Comib) hat eine Initiative namens „Escuela Cura Vita“ ins Leben gerufen, die sich auf die Vorbeugung von Burnout und die Förderung des Wohlbefindens von Ärzten konzentriert.

Das von den Ärztinnen Maria Antònia Andreu und Belén González ins Leben gerufene Programm kombiniert Fortbildungen, Präsenzveranstaltungen und individuelle Betreuung, umden Angehörigen der Gesundheitsberufe dabei zu helfen, auf ihre emotionale, körperliche und zwischenmenschliche Gesundheit zu achten.

Die Idee, so teilte die Comib in einer Pressemitteilung mit, entspringt der direkten klinischen Erfahrung und wissenschaftlichen Erkenntnissen, die die „dringende“ Notwendigkeit belegen, spezielle Räume für die Fürsorge derjenigen zu schaffen, die ihr Leben der Fürsorge für andere widmen.

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Verschiedene Studien zeigen, so die Berufsvereinigung, dass zwischen 40 % und 45 % der Ärzte in Spanien Symptome eines beruflichen Burnouts aufweisen – eine Situation, die sich durch die Pandemie noch verschärft hat.

Dieses Phänomen beeinträchtigt nicht nur die körperliche und emotionale Gesundheit der Fachkräfte, so die Warnung, sondern hat auch Auswirkungen auf die Versorgungsqualität und die Sicherheit der Patienten. „Seit Jahren begleiten wir Menschen in Momenten großer Verletzlichkeit. Oftmals fehlen jedoch gerade den Gesundheitsfachkräften selbst Räume, um innezuhalten, auf sich selbst zu hören und sich um sich selbst zu kümmern“, erklärten die Initiatorinnen des Projekts.

Die erste Ausgabe der „Escuela Cura Vita“ findet zwischen Oktober 2026 und Februar 2027 in Form eines fünfmonatigen Erfahrungsparcours mit 80 Ausbildungsstunden statt. Das Programm kombiniert drei Präsenz-Retreats in einer ruhigen und besinnlichen Umgebung, 16 Online-Sitzungen, individuelle persönliche Begleitung, digitale Tools zur Nachverfolgung sowie die Erstellung eines persönlichen Plans für nachhaltige Selbstfürsorge.

Die Inhalte gliedern sich in fünf Bereiche: Selbsterkenntnis und Selbstbewusstsein, Achtsamkeit, Mitgefühl und Selbstmitgefühl, Prävention von sekundärer Traumatisierung und Mitgefühlsmüdigkeit sowie Lebensstilmedizin.

Das Programm, so der Comib, wird im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie durchgeführt, die darauf abzielt, seine Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die berufliche Lebensqualität der Teilnehmenden zu bewerten. Die angemeldeten Personen nehmen vor, nach und ein Jahr nach Abschluss der Fortbildung an einemBewertungsprozess teil, um verschiedene Variablen zu messen.

Quelle: Agenturen