11,6 Millionen Euro zur Förderung von sechs Programmen zur Bildungsförderung

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Das Ministerium für Bildung, Berufsausbildung und Sport hat den Balearen mehr als 11,6 Millionen Euro zur Förderung von sechs Programmen zur territorialen Zusammenarbeit im Bereich der Bildungsförderung bewilligt.

Dies wurde mit den autonomen Regionen im Rahmen der am Mittwoch (03.06.2026) im Ministerium abgehaltenen Präsenz-Sektorkonferenz vereinbart, bei der die Verteilung von 329,2 Millionen Euro unter den autonomen Regionen zur Förderung dieser Programme beschlossen wurde.

Es handelt sich um das Programm zur Stärkung der Lesekompetenz, das Programm zur Stärkung der mathematischen Kompetenz, zwei Programme zur inklusiven Bildung, das Programm zur territorialen Zusammenarbeit für Bildungsberatung, -förderung und -bereicherung (PROA+) sowie das Programm für Wohlbefinden und Schutz in Bildungseinrichtungen.

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Die Ministerin für Bildung, Berufsausbildung und Sport, Milagros Tolón, betonte, dass diese Investition das Engagement der Regierung für „ein stärkeres, gerechteres öffentliches Bildungswesen mit mehr Chancen für alle“ unterstreiche.

Im Falle der Balearen wurden mehr als zwei Millionen Euro für das Programm zur Stärkung der Lesekompetenz und mehr als 3,8 Millionen Euro für das Programm zur Stärkung der Mathematikkompetenz bewilligt.

Beide Programme konzentrieren sich darauf, Schülern mit größeren Schwierigkeiten eine individuellere Betreuung zu bieten, die Geschlechterkluft in beiden Kompetenzen zu verringern und Lehrkräfte in Lernmethoden und -strategien zu schulen (im Falle des Lesens auf verschiedenen Medien). Sie zielen darauf ab, die Leistungen der Schüler in der zweiten Stufe der Vorschule (nur im Bereich Lesen), der Grundschule, der Sekundarstufe I (ESO) und der beruflichen Grundausbildung zu verbessern.

Ein weiteres Programm, das Programm für Orientierung, Förderung und Bildungsbereicherung an Schulen mit besonders komplexen pädagogischen Herausforderungen (das sogenannte PROA+), das mit mehr als 3,9 Millionen Euro für die Balearen ausgestattet ist (kofinanziert vom Ministerium und dem Europäischen Sozialfonds Plus), entspricht der Notwendigkeit, den Schulerfolg zu verbessern und den Verbleib der Schüler an öffentlich finanzierten Schulen zu gewährleisten, an denen sich ein hoher Anteil von Jugendlichen in einer eindeutig sozialpädagogisch benachteiligten Situation konzentriert.

Es sind die Autonomen Gemeinschaften, die jene Schulen auswählen, die aufgrund ihrer Merkmale und der Benachteiligung ihrer Schüler Teil von PROA+ sein sollten. Ziel dieses Programms ist es, einen schrittweisen Wandel der Schulen voranzutreiben, der auf der Schaffung positiver Erwartungen für alle Schüler und der Festigung eines inklusiven Schulklimas basiert, damit alle Schüler Bildungserfolg erzielen.

Darüber hinaus gibt es zwei Programme für inklusive Bildung: eines mit einer Mittelausstattung von über 1,1 Millionen Euro für die Balearen (kofinanziert durch den Europäischen Sozialfonds Plus) und ein weiteres mit 312.415 Euro, deren Ziel es ist, die Umgestaltung der Bildungseinrichtungen zu vollständig inklusiven Umgebungen voranzutreiben.

Auf diese Weise sollen physische, soziale, kommunikative, methodische oder organisatorische Barrieren identifiziert und beseitigt werden, die den gleichberechtigten Zugang aller Schüler zum Bildungssystem, ihre uneingeschränkte Teilnahme am Schulleben und ihre Lernentwicklung unter Bedingungen der Gleichberechtigung und Inklusion erschweren könnten.

Ein weiteres Programm, das Programm für Wohlbefinden und Schutz in Bildungseinrichtungen, für das die Balearen 353.387 Euro erhalten, zielt darauf ab, das Wohlbefinden und das Zusammenleben in der Schule aus einer ganzheitlichen Perspektive zu fördern, indem die Ausbildung der Lehrkräfte unterstützt wird und die Rolle des Koordinators oder der Koordinatorin für Wohlbefinden und Schutz als Dreh- und Angelpunkt zur Verbesserung der Bildungsumgebungen genutzt wird.

Das Lomloe-Gesetz hat die Notwendigkeit, sichere Bildungsumgebungen zu gewährleisten und die ganzheitliche Entwicklung der Schüler*innen zu fördern, in seine Grundsätze aufgenommen.

In diesem Zusammenhang wurde die Verpflichtung eingeführt, in allen Bildungseinrichtungen die Funktion eines Koordinators oder einer Koordinatorin für Wohlbefinden und Schutz zu benennen. In diesem Sinne sind die Ziele des Programms, den Koordinator*innen für Wohlbefinden Freistellungen vom Unterrichtsdienst zu ermöglichen; die personellen Ressourcen für Maßnahmen zur Förderung des emotionalen Wohlbefindens durch die Einstellung von Berater*innen oder spezifischen Fachkräften zu erhöhen und/oder zu verstärken; Fortbildungsmaßnahmen für Koordinator*innen für Wohlbefinden und Schutz zu entwickeln sowie Fortbildungsmaßnahmen für Lehrkräfte und die Schulaufsichtsbehörden zu entwickeln.

Auf der Sektorkonferenz am 6. März wurde die Verteilung von 58,6 Millionen Euro aus dem Förderprogramm für Schulbücher und Unterrichtsmaterialien beschlossen. Daher wird das Ministerium nach der Sektorkonferenz am kommenden Mittwoch den autonomen Regionen für das Jahr 2026 insgesamt 387,7 Millionen Euro für Programme der territorialen Zusammenarbeit überwiesen haben, was fast dem Dreifachen des im Jahr 2018 bereitgestellten Betrags (129,7 Millionen Euro) entspricht.

Quelle: Agenturen