Mehr als 860 Migranten in Ceuta in neuen Notunterkunft untergebracht

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Insgesamt 864 Migranten, die in der Nähe des Loma-Colmenar-Gebiets auf der Straße lebten, wurden am Sonntag (13.09.2026) in eine neue Notunterkunft im Stadtteil Los Rosales gebracht, wie das Ministerium für Inklusion, soziale Sicherheit und Migration mitteilte.

Das von Elma Saiz geleitete Ministerium hat präzisiert, dass die Verlegung auf freiwilliger Basis und ohne Zwischenfälle in Zusammenarbeit mit den staatlichen Sicherheitskräften und -behörden erfolgte. Die Aktion wurde von der Ministerin für Inklusion selbst koordiniert, die seit vergangenem Donnerstag in Ceuta weilt, zusammen mit dem Minister für Territorialpolitik, Ángel Víctor Torres, der als zuständige Behörde für den von der Regierung eingesetzten Einsatz fungiert.

Die umgesiedelten Personen wurden in einer Notunterkunft untergebracht, die sich auf einem Grundstück in Los Rosales befindet, das der SEPES gehört und vom Ministerium für Wohnungswesen zur Verfügung gestellt wurde – im Rahmen der von der Regierung vorangetriebenen Maßnahmen zur Erweiterung der Aufnahmekapazitäten in der autonomen Stadt.

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Die Migrationsbehörde hat zudem mitgeteilt, dass sie daran arbeitet, eine neue Unterkunft für mehr als 300 Frauen mit minderjährigen Kindern einzurichten, die voraussichtlich auf dem Vorplatz der Sidi-Embarek-Moschee entstehen wird.

Mit der Eröffnung der Einrichtung in Los Rosales beziffert die Regierung die derzeit in Ceuta verfügbaren vorübergehenden Unterbringungsplätze auf rund 4.300, um die in den letzten Wochen in der Stadt angekommenen Migranten zu versorgen. Die Regierung plant, diese Kapazität in den kommenden Tagen weiter auf über 6.000 Plätze zu erhöhen, um die Zahl der in öffentlichen Räumen untergebrachten Personen zu verringern und ihre Versorgung in dafür vorgesehenen Einrichtungen zu gewährleisten.

Wie das Ministerium erklärte, ermöglichen diese Einrichtungen zudem Fortschritte bei der Identifizierung und der individuellen Bearbeitung der Akten jedes Migranten, um die im jeweiligen Fall gemäß den geltenden Vorschriften entsprechenden Maßnahmen festzulegen. Die am Sonntag durchgeführte Maßnahme ist Teil des von der Regierung auf den Weg gebrachten Sonderplans, mit dem das Aufnahmesystem in Ceuta dringend ausgebaut und die Migranten, die sich in Siedlungen oder provisorischen Unterkünften in der Stadt aufhalten, schrittweise umgesiedelt werden sollen.

Quelle: Agenturen