Die beste “Pommesbude” finden Sie in Madrid

Lesedauer des Artikels: ca. 3 Minuten -

In Madrid haben spanische Pommes die Niederländischen und Belgischen bei der Pommes-Weltmeisterschaft übertroffen. Die Pommes-Bude San Fries aus Madrid sicherte sich den Titel im französischen Arras, indem sie frische spanische Kartoffeln und die Technik des doppelten Frittierens nutzte.

Hinter San Fries steht der Gründer Javier San Pío, der seine Karriere als Banker aufgab, um im Herzen Madrids Pommes zu braten. Sein Unternehmen gewann in der Kategorie „International“ der „Campeonato Mundial de las Patatas Fritas“.

San Fries konnte sich im Wettbewerb gegen starke Konkurrenten behaupten. Auf dem Podium landete Dapp Frietwinkel aus Utrecht auf dem zweiten Platz und der bulgarische Privatkoch Stanimir Rodriges, der in London lebt, sicherte sich Bronze. San Pío ließ sich bei Reisen durch Belgien und die Niederlande inspirieren, zwei Länder, in denen Pommes eine kulinarische Tradition sind. In Madrid eröffnete er sein Geschäft, das sich ausschließlich auf die perfekten Pommes konzentriert.

Der Schlüssel zum Erfolg von San Fries liegt in ihrer detailverliebten Zubereitung. Nur frische spanische Kartoffeln, je nach Saison aus verschiedenen Regionen des Landes wie Galicien oder Cartagena, kommen zum Einsatz. Alles wird sorgfältig von Hand gewaschen und geschält. Die Technik des doppelten Frittierens ist entscheidend: Zuerst werden die Kartoffeln bei geringer Hitze gegart, dann ruhen sie und werden schließlich bei hoher Temperatur knusprig frittiert. Diese Methode sorgt für weiche Kerne und knusprige Krusten.

Lesetipp:  Länger und besser leben in Galicien
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Neue Frequenz, neue Gewinne: Wir stellen um!

Auch die Soßen spielen eine Rolle: Sie kommen aus den Niederlanden und umfassen Varianten wie Honig-Senf oder Trüffel-Mayonnaise. Bei den Toppings setzt San Fries auf spanische Spezialitäten wie jamón ibérico und Chorizo, es gibt aber auch Optionen wie Parmesankäse oder knusprige Zwiebeln.

Preislich bewegen sich die Cornets zwischen 3,50 und 5,50 Euro, mit zusätzlichen Kosten für Soßen und Toppings. Diese Preise sind recht moderat für einen Weltmeisterbetrieb. Alle Produkte sind glutenfrei und das Öl wird regelmäßig gewechselt, um Kreuzkontaminationen zu vermeiden.

Pommes haben problemlos ihren Platz in der spanischen Kartoffelkultur gefunden. Spanier haben eine lange Tradition des Kartoffelgenusses; Gerichte wie Tortilla de patatas oder Patatas bravas sind fest im spanischen Speiseplan verankert. Auch die Kombination von Eiern über gebratenen Kartoffeln, bekannt als huevos rotos, zeigt die Vielseitigkeit der Kartoffel in der spanischen Küche.

Quelle: Agenturen