Herbstliche Superfrüchte und -gemüse aus Spanien

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Der spanische Herbst präsentiert sich als wahres Fest für Genießer und Liebhaber frischer, vitaminreicher Lebensmittel. Wer zwischen Oktober und Dezember durch Kastilien-La Mancha, Valencia oder Andalusien reist, erlebt eine Landschaft, in der die Ernte von Superfrüchten und -gemüse auf Hochtouren läuft.

Was wird geerntet?

Safran: Das „rote Gold“ blüht Ende Oktober. Die filigrane Ernte macht ihn zum kostbarsten Produkt der Saison.
Kaki und Granatapfel: Ihre intensive Farbe und Süße verdanken sie kühlen Nächten und warmen Tagen. Besonders beliebt sind die Sorten „Mollar de Elche“ und „Wonderful“.
Orangen, Mandarinen, Zitronen und Limetten: Zitrusfrüchte erleben im Herbst ihren Höhepunkt. Spanien erwartet für 2026/27 eine Ernte von über 5,7 Millionen Tonnen.
Tafeltrauben: Sie bleiben bis zum Jahreswechsel auf dem Markt – ein Muss für Silvestertraditionen.
Chirimoya: Von Oktober bis Februar erhältlich, besonders an der Costa Tropical.
Artischocken, Kürbis, Süßkartoffeln: Diese Gemüsesorten erreichen ihre beste Qualität und Frische im Herbst.
Kastanien und Oliven: Im Norden fallen Kastanien von den Bäumen, im Süden beginnt die Olivenernte.

Lesetipp:  "Holzöfen nicht gut für die Lunge"
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Zu Verkaufen: Schlüssel-Domain für den Immobilienmarkt auf Mallorca

Das Wetter spielt eine zentrale Rolle: Hitzeperioden und Hagel beeinträchtigen die Erträge. So mussten Erzeuger bei Kaki und Granatapfel Einbußen hinnehmen, während die Weinlese durch hohe Temperaturen ungewöhnlich früh startete.

Ob frische Kakis, knackige Granatäpfel oder aromatische Artischocken – der Herbst in Spanien bietet eine beeindruckende Vielfalt. Wer regionale Märkte besucht, entdeckt nicht nur Superfoods, sondern auch die kulturelle Bedeutung der Erntezeit. Inmitten von Feiern wie der Fiesta de la Rosa del Azafrán zeigt sich, dass Tradition und moderner Genuss in Spanien Hand in Hand gehen.

Quelle: Agenturen