Gesundheitsrisiken bei der Adoption von Hunden aus Spanien?

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Die Adoption von Hunden aus dem Ausland – insbesondere aus Spanien – erfreut sich in Großbritannien wachsender Beliebtheit. Doch eine aktuelle Studie britischer Universitäten warnt: Mit den tierischen Einwanderern kommen auch erhebliche Gesundheitsrisiken ins Land. Für Tierfreunde, die einem Vierbeiner ein neues Zuhause geben möchten, lohnt sich ein genauer Blick auf mögliche Herausforderungen.

Spanien rangiert nach Rumänien und Zypern auf Platz drei der Herkunftsländer importierter Hunde. Viele Tiere, darunter zahlreiche Mischlinge, gelangen über Tierschutzorganisationen nach Großbritannien. Die Forscher fanden heraus, dass Krankheiten wie Leishmaniose und Brucellose besonders im Fokus stehen. Leishmaniose wird von Sandmücken übertragen und kann monatelang symptomlos bleiben. Sie befällt Haut, Nieren und Gelenke – und ist auch für den Menschen ein potenzielles Risiko, jedoch nur über den Vektor der Sandfliege.

Lesetipp:  Ryanair legt Berufung gegen Strafe der Verbraucherschutzbehörde ein
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Zeitreise in die 1980er Jahre mit Gustav Knudsen

Daten und Fakten: Ein Blick auf die Zahlen

Eine frühere Umfrage ergab, dass 19 % der importierten Hunde in Großbritannien aus Spanien stammen.
Eine Studie aus 2009 zeigte: 57 % der britischen Hunde mit Leishmaniose hatten ihren Ursprung in Spanien.
Bei einer Befragung 2020 gaben rund 20 % der Besitzer importierter Hunde an, dass deren Tiere bereits bei Ankunft krank waren; Leishmaniose war dabei die häufigste Diagnose.

Die Ergebnisse zeigen, wie wichtig Krankheitstests und vorbeugende Maßnahmen bei importierten Tieren sind.

Die Adoption von Hunden aus Spanien kann eine große Bereicherung sein, bringt jedoch auch verantwortungsvolle Aufgaben mit sich. Wer adoptiert, sollte sich frühzeitig über Gesundheitsrisiken informieren – und somit nicht nur seinem vierbeinigen Freund, sondern auch der eigenen Familie Sicherheit schenken. Verantwortungsbewusstsein ist der beste Begleiter auf dem Weg zu einem glücklichen Zusammenleben.

Quelle: Agenturen