Ausländische Käufer dominieren den Immobilienmarkt der Balearen

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Der Immobilienmarkt der Balearen zeigt weiterhin eine bemerkenswerte Dynamik, die besonders durch das starke Interesse ausländischer Käufer geprägt ist. Im dritten Quartal stieg der Anteil dieser Gruppe auf nahezu vier von zehn Transaktionen: Konkret waren es 37,19 %, so viele wie seit Jahren nicht mehr. Damit stoßen die Balearen spanienweit an die Spitze, deutlich vor anderen beliebten Regionen wie der Comunitat Valenciana oder den Kanarischen Inseln.

Dieser Trend verstärkt sich vor dem Hintergrund unverhältnismäßig hoher Immobilienpreise auf den Inseln. Mit durchschnittlich 4.502 Euro pro Quadratmeter und einem Durchschnittspreis von über 360.000 Euro für eine 80-Quadratmeter-Wohnung übertreffen die Balearen fast alle anderen spanischen Regionen – Einzig Madrid liegt etwas darüber. Gleichzeitig verschärft sich die finanzielle Belastung der einheimischen Bevölkerung: Im Schnitt verschlingen Hypothekenzahlungen 62,1 % des Haushaltseinkommens, was weit über dem Landesdurchschnitt liegt.

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Auch die Herkunft der ausländischen Käufer prägt das Bild: Zwar gibt es keine spezifische Aufschlüsselung für die Balearen, doch dominieren bundesweit vor allem Deutsche und Italiener unter den Käufergruppen. Der Großteil der ausländischen Investitionen stammt aus EU-Staaten, während andere Kontinente deutlich schwächer vertreten sind.

Die Zahlen belegen, dass Wohneigentum auf den Balearen zunehmend zu einem Luxusgut für internationale Investoren geworden ist. Die stetig steigenden Preise und der hohe Anteil ausländischer Käufer verschärfen die soziale Spaltung und werfen die Frage auf, wie erschwinglicher Wohnraum für die lokale Bevölkerung in Zukunft gesichert werden kann.

Quelle: Agenturen