Aliança Catalana: „Wir sind keine Spanier“

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Die Aliança Catalana, eine rechtsextreme Unabhängigkeitspartei unter der Führung von Sílvia Orriols, sorgt weiterhin für Aufmerksamkeit in der katalanischen Politik. Trotz der bevorstehenden Parlamentswahlen in Spanien am 28. November, die von Regierungschef Pedro Sánchez angesetzt wurden, bleibt die Partei bei ihrem Entschluss, nicht teilzunehmen.

Im Kern begründet Orriols die Entscheidung mit einer klaren Abgrenzung: „Wir sind keine Spanier.“

Dieser Satz verdeutlicht die ideologische Haltung der Partei, die sich nicht nur von der spanischen Politik, sondern auch von anderen europäischen Ländern distanziert. Orriols betonte, es gebe keinen Grund, an den Wahlen Spaniens teilzunehmen – genauso wenig wie an denen Frankreichs oder Deutschlands. Bereits im Dezember 2025 machte sie öffentlich, dass sie die Parteisatzung ändern wolle, um eine Teilnahme an Parlamentswahlen explizit auszuschließen.

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Nach der Ankündigung der vorgezogenen Wahlen bekräftigte Orriols erneut diese Haltung auf der Plattform X. Sie erklärte, dass sie Politik „ohne Katalonien zu verlassen“ betreibe und dass es ihr Ziel sei, einen freien, prosperierenden und sicheren katalanischen Staat wiederherzustellen.

Die Haltung der Aliança Catalana stellt ein deutliches Zeichen für den Wunsch nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung dar. Gleichzeitig macht sie die tiefen politischen Gräben zwischen katalanischen Unabhängigkeitsbefürwortern und dem spanischen Staat sichtbar. Wie sich diese konsequente Ablehnung nationaler Wahlen langfristig auf die katalanische Politik und das Selbstverständnis der Region auswirkt, bleibt abzuwarten.

Quelle: Agenturen