In Spanien hatten im Jahr 2025 nicht weniger als 35 Prozent der Senioren ab 65 Jahren Schwierigkeiten, finanziell über die Runden zu kommen. Trotz eines leichten Rückgangs im Vergleich zu 2024 bleibt dieser Prozentsatz besorgniserregend hoch. Diese Daten stammen aus einem aktuellen Bericht über Armut und soziale Ausgrenzung unter Senioren.
Die Armutsquoten unter Senioren zeigen ein gemischtes Bild. Im Jahr 2025 sank die allgemeine Armutsquote auf 17 Prozent, was eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr darstellt. Dieser Prozentsatz liegt jedoch immer noch weit über dem Ziel der Agenda 2030, die für diese Altersgruppe eine Armutsquote von 8,6 Prozent vorsieht.
Umfrage zum monatlichen Gewinnspiel auf mallorca-services.es - Schon mitgemacht?Ein weiteres Problem besteht darin, dass viele Menschen über 65 immer noch Schwierigkeiten haben, ihre Grundbedürfnisse zu decken und sozial aktiv zu bleiben. Im Jahr 2025 waren 14 Prozent von ihnen von solchen Defiziten betroffen. Obwohl dies eine leichte Verbesserung gegenüber dem Vorjahr darstellt, liegt der Prozentsatz immer noch über dem Niveau vor der Energie- und Inflationskrise von 2022.
Renten spielen eine entscheidende Rolle bei der Verhinderung von Armut unter älteren Menschen. Ohne staatliche Unterstützung würden 80 Prozent der über 65-Jährigen unter die Armutsgrenze fallen. Dennoch erhält mehr als ein Drittel der Rentnerinnen und Rentner weniger als 850 Euro pro Monat, und sogar 14 Prozent erhalten weniger als 550 Euro.
Seit 2008 sind die Einkommen der Rentner um fast 60 Prozent deutlich gestiegen. Im Jahr 2025 erhielten sie durchschnittlich 19.440 Euro pro Jahr. Dennoch besteht nach wie vor ein großes Gefälle zwischen Männern und Frauen. Frauen erhalten durchschnittlich 1.026 Euro pro Monat, Männer hingegen 1.510 Euro. Um diese Differenz zu verringern, müssten die Renten von Frauen um fast 50 Prozent erhöht werden.
Quelle: Agenturen




