Im Jahr 2025 haben ausländische Käufer fast 100.000 Immobilien in Spanien gekauft. Damit bleibt das Land trotz höherer Preise und eines sehr aktiven Immobilienmarktes bei internationalen Immobilienkäufern äußerst beliebt. Neue Zahlen der Registradores de la Propiedad zeigen, dass es sich um eine der höchsten Zahlen aller Zeiten handelt.
Nach vorläufigen Angaben des spanischen Grundbuchamtes wurden im vergangenen Jahr etwa 97.300 Immobilien an Ausländer verkauft. Das entspricht fast 13,8 Prozent aller Immobilienverkäufe in Spanien. Obwohl der Anteil etwas niedriger ist als in den Vorjahren, handelt es sich in absoluten Zahlen um mehr Käufe als je zuvor.
Insgesamt wurden 2025 in Spanien mehr als 705.000 Wohnungen verkauft. Das ist der höchste Stand seit 2008 und bedeutet einen Anstieg von mehr als 10 Prozent gegenüber 2024. Die starke Aktivität auf dem Wohnungsmarkt sorgt dafür, dass auch ausländische Käufer weiterhin in großer Zahl zuschlagen.
Im Vergleich zu 2024 ist die Zahl der von Ausländern gekauften Immobilien um fast 5 Prozent gestiegen. Damals handelte es sich noch um etwa 93.000 Käufe. Spanien bleibt aufgrund seines Klimas, seines Lebensstils und seiner relativ guten Erreichbarkeit aus anderen europäischen Ländern attraktiv.
Mehr als die Hälfte der ausländischen Käufer kommt aus der Europäischen Union. Wenn man auch andere europäische Länder mit einbezieht, liegt dieser Anteil sogar bei über 60 Prozent. Briten bilden erneut die größte Käufergruppe, gefolgt von Deutschen, Niederländern, Marokkanern und Belgiern.
Die meisten ausländischen Käufe fanden in Küsten- und Urlaubsgebieten statt. Besonders hervorzuheben sind die Balearen, die Region Valencia, die Kanarischen Inseln und Murcia. In der Provinz Alicante gingen im Jahr 2025 sogar fast die Hälfte aller Immobilienverkäufe an ausländische Käufer.
Der größte Teil der verkauften Immobilien betrifft Bestandsimmobilien. Etwa 79 Prozent aller Transaktionen betrafen Bestandsimmobilien. Der Verkauf von Neubauten stieg ebenfalls und belief sich auf rund 149.000 Transaktionen, was auf eine anhaltend starke Nachfrage hindeutet.
Quelle: Agenturen



