Barcelona schafft 75 neue Schattenplätze gegen die Sommerhitze

Lesedauer des Artikels: ca. 2 Minuten -

Die katalanische Hauptstadt reagiert auf die zunehmenden Sommerhitzeperioden mit einem umfassenden Schattenprogramm. Ziel ist es, den öffentlichen Raum bis 2027 um über 200 kühle Orte zu erweitern, um so den thermischen Komfort für alle Bürger zu verbessern und besonders gefährdete Gruppen zu schützen.

In diesem Sommer werden 75 neue Schattenplätze eröffnet, die sich auf 38 Spielplätze, 21 Plätze und Straßen sowie 16 Schulhöfe in der gesamten Stadt verteilen. Das Programm, das mit einem Budget von 11 Millionen Euro ausgestattet ist, soll mehr als 40.000 Quadratmeter Schattenfläche schaffen.

Dabei setzt die Stadtverwaltung bevorzugt auf natürliche Lösungen wie Bäume, die nicht nur Schatten spenden, sondern auch zur urbanen Nachhaltigkeit beitragen. Wo Grünflächen nicht ausreichen, kommen künstliche Konstruktionen zum Einsatz, darunter feste Strukturen mit Sonnenkollektoren und temporäre Sonnensegel für die heißesten Monate.

Lesetipp:  Kaum geöffnet, schon wieder geschlossen - Grenzübergang Rafah
--|- Bitte beachten Sie unsere Anzeigenpartner! -|-- Spannung & Thrill - Entdecke die Mallorca-Krimis von Jan van Renesse. Alle Titel für jeweils € 3,99!

Besondere Aufmerksamkeit gilt drei zentralen Standorten: der Avenida del Portal de l’Àngel, dem Paseo Marítim an der Strandpromenade und der Plaza Comercial. Für diese Orte wurden Designwettbewerbe durchgeführt, die nachhaltige und modulare Beschattungen hervorbrachten, die sich flexibel auf- und abbauen lassen und an verschiedenen Orten wiederverwendbar sind. Zusammen bieten diese drei Plätze über 5.000 Quadratmeter Schattenfläche, mit einem Budget von 2,3 Millionen Euro.

Die Maßnahme ist ein wichtiger Schritt, um die Lebensqualität in Barcelona angesichts steigender Temperaturen zu sichern. Gerade hitzeempfindliche Gruppen wie Kinder, ältere Menschen und gesundheitlich vorbelastete Personen profitieren von den neuen Schattenplätzen. Angesichts der dramatischen Auswirkungen von Hitzewellen in Spanien, die zuletzt im Mai mit 101 Todesfällen eine traurige Rekordzahl verzeichneten, zeigt das Programm, wie dringend und wichtig solche städtischen Anpassungsmaßnahmen sind.

Quelle: Agenturen