Nach einem jahrzehntelangen Kampf wurde ein bedeutender Meilenstein für die Gemeinde Santanyí auf Mallorca erreicht: Die Ausschreibung für den Bau einer neuen Kaserne der Guardia Civil wurde offiziell genehmigt und im Staatsanzeiger (BOE) veröffentlicht. Dieses Projekt markiert den Abschluss von 53 Jahren beharrlichen Engagements und Koordination zwischen der Stadtverwaltung und dem Innenministerium.
Die Realisierung der Kaserne wurde durch die schrittweise Bereitstellung von Grundstücken durch die Stadtverwaltung möglich, die sich kontinuierlich an die sich wandelnden Anforderungen anpasste. Das endgültige Grundstück umfasst 3.203 Quadratmeter und hat einen geschätzten Wert von etwa 6,5 Millionen Euro. Die Übergabe des kommunalen Grundbesitzes erfolgte in mehreren Etappen, angefangen im Jahr 1973, mit Erweiterungen 1987 und abschließenden Anpassungen 2012.
Ein wesentlicher Vorteil der neuen Kaserne ist die Schaffung von Wohnraum für die Beamten der Guardia Civil, die im Gemeindegebiet von Santanyí tätig sind. Dies stärkt die Bindung der Einsatzkräfte an die Region, macht den Dienstort attraktiver und trägt zur Personalstabilisierung vor Ort bei.
Die Bürgermeisterin von Santanyí, Maria Pons, zeigte sich äußerst zufrieden und betonte die enge Zusammenarbeit, die diesen Erfolg möglich gemacht hat. Besonders dankte sie General Alejandro Hernández für sein persönliches Engagement, das maßgeblich zur Umsetzung des Projekts beitrug.
Die Ausschreibung für den Bau ist mit einem Budget von 7,5 Millionen Euro ausgestattet und sieht eine Bauzeit von etwa 21 Monaten vor. Parallel dazu kündigte die Stadtverwaltung die baldige Eröffnung neuer Büros der Guardia Civil im Multifunktionszentrum von Cala d’Or an, was die Präsenz der Sicherheitskräfte in der Region weiter stärkt.
Mit diesem Projekt wird nicht nur die Infrastruktur der Guardia Civil verbessert, sondern auch ein wichtiger Beitrag zur Sicherheit und Lebensqualität in Santanyí geleistet.
Quelle: Agenturen





