Bis zu -10 Grad und Schnee in Spanien?

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Ein großer Teil Spaniens wird diese Woche von einer arktischen Luftströmung beeinflusst, die zu einem plötzlichen Wintereinbruch führt. Laut Meteorologen sinken die Temperaturen ab Donnerstag rapide. Dies führt in vielen Regionen zu winterlichen Bedingungen, die normalerweise erst im Januar auftreten. Der Wetterdienst AEMET warnt: Kaum eine Region bleibt verschont.

Die eiskalte Luft wird durch eine starke Nordströmung aus der Polarregion in Richtung Iberische Halbinsel getrieben. Diese arktische Luftmasse wird voraussichtlich bis zum Wochenende das Wettergeschehen vollständig bestimmen. Laut Wetterexperten wird der Freitag (21.11.2025) der kälteste Tag dieser Winterperiode sein. In weiten Teilen des Landesinneren und im Norden Spaniens können die Temperaturen auf -8 bis -10 Grad fallen. In Bergregionen wie den Pyrenäen kann es sogar kälter als -15 oder -20 Grad werden.

Der Temperaturunterschied ist bemerkenswert. Nachdem es in den letzten Tagen und während des Sturms Claudia noch relativ mild war, werden Städte wie Soria, Burgos, León und Ávila tagsüber kaum 5 Grad erreichen. Außerdem ist dort mit Nachtfrost und Temperaturen bis zu -10 Grad zu rechnen. Auch in Madrid sinkt das Thermometer unter den Gefrierpunkt, mit Tiefstwerten von bis zu -6 Grad in den Bergregionen nördlich der Hauptstadt.

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Im Norden des Landes, darunter die Regionen Aragón und La Rioja, wird es ebenfalls besonders kalt. Selbst in südlicheren Regionen wie Andalusien und Valencia sinkt die Temperatur merklich, obwohl es dort mit Höchstwerten zwischen 12 und 15 Grad milder bleibt.

Neben der Kälte wird auch Schneefall erwartet, insbesondere im Norden des Landes. Die Schneefallgrenze sinkt am Donnerstag und Freitag deutlich auf etwa 300 Meter. In den Kantabrischen Bergen und den Pyrenäen wird es an vielen Orten schneien. Auch städtische Gebiete wie Burgos, Vitoria und Segovia können mit einer weißen Schneedecke rechnen. In Segovia sagen Meteorologen zwischen 3 und 5 Zentimeter Schnee voraus.

Auch in Städten wie Pamplona, León oder Soria kann es leicht schneien. Sogar die Serra de Tramuntana auf Mallorca könnte weiße Gipfel bekommen.

Selbst im normalerweise so milden Süden Spaniens hält die Winterkälte Einzug. Nach dem Regen durch den Sturm Claudia nimmt das Wetter nun eine ganz andere Wendung. Die Temperaturen gehen deutlich zurück. In der Provinz wird es zwischen 5 und 10 Grad kälter sein als normal für diese Jahreszeit.

In Málaga-Stadt wird es ab Freitag spürbar kühler mit Höchsttemperaturen um die 15 Grad und Nachttemperaturen von 8 bis 9 Grad. Vor allem im Landesinneren der Provinz, wie in der Serranía de Ronda und um Antequera, wird die Kälte mit Tiefsttemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt deutlich stärker zu spüren sein. Tagsüber wird das Thermometer nicht über 10 Grad steigen. Ab Sonntag werden die Temperaturen langsam wieder ansteigen.
Warnungen und Hinweise

Die Wetterbehörde AEMET hat verschiedene Warnungen unter anderem vor Wind, Regen und Schneefall herausgegeben. In Girona, Mallorca, Menorca und Teilen der Balearen gelten Warnungen vor starken Windböen und hohen Wellen von bis zu 4 Metern. In Melilla und Teilen der Ostküste besteht die Gefahr von starken Regenfällen.

Die Behörden raten Reisenden und Einwohnern in kalten oder bergigen Gebieten, in den kommenden Tagen besonders auf Glätte zu achten, insbesondere in den frühen Morgenstunden und in der Nacht. Verfolgen Sie die Updates der AEMET und von Behörden wie Protección Civil.

Quelle: Agenturen