Brutaler Luftangriff auf Saporischschja

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Der russische Angriff auf die Ortschaft Komischuwaja bei Saporischschja sorgt in der Ukraine und weltweit für Entsetzen. Durch gezielte Luftangriffe, bei denen am Montag (02.11.2026) mindestens neun Bomben, darunter mehrere des Typs FAB-3000, eingesetzt wurden, kamen laut offiziellen Angaben mindestens 31 Menschen ums Leben. Fast 50 Personen gelten weiterhin als vermisst. Das Angriffsziel war eine Schule, in der Zivilisten gerade humanitäre Hilfe erhielten und sich teilweise in einem Luftschutzkeller vor den Bomben in Sicherheit bringen wollten.

Die FAB-3000-Bomben gehören zu den gefährlichsten konventionellen Waffen, da sie über ein fortschrittliches Navigationssystem verfügen und bis zu eineinhalb Tonnen Sprengstoff transportieren können. Mit ihnen werden normalerweise militärische Bunker zerstört – dass sie nun ganz offensichtlich in ziviler Umgebung eingesetzt wurden, ist gemäß ukrainischen Regierungsvertretern besonders alarmierend. Präsident Wolodymyr Selenskyj und weitere Minister betonten, der Angriff sei nicht nur brutal, sondern auch „völlig zynisch“ und ohne jede moralische Rechtfertigung.

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Die Weltgemeinschaft ist aufgefordert, auf das bislang beispiellose Ausmaß an Gewalt gegen ein ziviles Ziel zu reagieren. Die Forderung nach einer entschlossenen internationalen Antwort wächst. Während die Rettungskräfte vor Ort noch immer nach Überlebenden suchen, bleibt die Frage, wie lange solche Übergriffe auf die Zivilbevölkerung noch andauern werden. In Zeiten des Krieges zeigt sich erschreckend, wie dünn die Grenze zwischen militärischen und zivilen Zielen werden kann – mit tragischen Folgen für Unschuldige.

Quelle: Agenturen