Bürger im Valle de Ayora wehren sich gegen Mega-Mülldeponie

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Im Valle de Ayora-Cofrentes formiert sich massiver Widerstand gegen eine geplante Mega-Mülldeponie in der Gemeinde Zarra. Besonders auffällig ist die Beteiligung einer großen ausländischen Gemeinschaft, die sich in der Region niedergelassen hat und nun gemeinsam mit Einheimischen gegen das Projekt kämpft. Die Bürgerinitiative „Plataforma contra el Macrovertedero de Zarra“ wurde am 14. Juni 2026 in Ayora gegründet, um sich für den Schutz von Luft, Wasser und Natur einzusetzen.

Geplant ist eine Aufbereitungsanlage für nicht gefährliche Industrieabfälle auf landwirtschaftlichen Flächen, die von altem Wald umgeben sind. Das Unternehmen TRECO S.L. versucht seit über sechs Jahren, die Genehmigung zu erhalten, bislang erfolglos.

Die Bewohner fürchten, dass die Mülldeponie das empfindliche Ökosystem und die Grundwasserressourcen gefährden könnte, die ganze Dörfer mit Trinkwasser versorgen. Die ausländische Gemeinschaft, die einst wegen der Ruhe und Lebensqualität hierher gezogen ist, sieht ihre Entscheidung nun infrage gestellt, da ein solches Großprojekt die regionale Idylle bedroht.

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Der Widerstand ist nicht neu: Bereits 2002 gelang es den Bewohnern, ein ähnliches Projekt an fast derselben Stelle zu verhindern. Dieses Beispiel gibt Hoffnung, dass auch diesmal der Schutz des natürlichen Erbes des Tals gelingt.

Das Valle de Ayora-Cofrentes steht zudem unter großer Belastung durch bestehende Energieinfrastruktur wie das Kernkraftwerk von Cofrentes, Windräder und geplante Solarparks. Kritiker sprechen von einer „Opferzone“, in der große Projekte auf Kosten der Bevölkerung durchgesetzt werden.

Die Plattform will nun lokalpolitische Unterstützung suchen und eine breite Allianz mit Vereinen der Region schmieden. Mit einer Informationsveranstaltung im Juni 2026 soll die Öffentlichkeit weiter sensibilisiert werden. Für alle, die Ruhe und unberührte Natur im Hinterland Valencias schätzen, bleibt die zentrale Frage bestehen: Kann das Valle de Ayora seine Lebensqualität trotz wachsendem Druck bewahren?

Quelle: Agenturen