Mit dem „Bus Nàutic“ steht Palma de Mallorca an der Schwelle zu einer neuen Ära nachhaltiger und effizienter Verkehrsanbindungen entlang der Küste. Die Initiative, die von der Hafenbehörde der Balearen (APB) vorangetrieben wird, verspricht nicht nur, die Verbindung zwischen dem Hafen von Palma und weiteren beliebten Orten wie Arenal, Palmanova oder Magaluf zu verbessern, sondern auch die Umweltbelastung durch geringe Emissionen zu verringern.
Aktuell sind drei Linien geplant, von denen zwei zeitnah in Betrieb gehen: Linie 1 verbindet die Poniente-Anlegestellen und das Stadtzentrum, ideal für alle, die eine schnelle Verbindung vom westlichen Rand des Marítimo-Viertels ins Zentrum suchen. Linie 2 richtet sich ausschließlich an Kreuzfahrtpassagiere und ersetzt die sonst übliche Busfahrt vom Fährterminal ins Zentrum – eine Maßnahme, die den Verkehr auf dem Passeig Marítim entlastet und ökologischer gestaltet. Eine dritte Linie wird Portitxol mit dem Auditoriumskai verknüpfen, sobald ein neuer Anlegeplatz fertiggestellt ist.
Die flexiblen Zukunftspläne sehen vor, das Streckennetz zu erweitern und weitere Orte auf Mallorca anzubinden. Dabei bleiben die geplanten Fahrten fester Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs und grenzen sich klar von touristischen Ausflugsangeboten ab.
Tickets: Die Einzelfahrt kostet 10 Euro, während Abonnements („Bono 100“ und „Bono 20“) besonders für Einheimische attraktive Konditionen bieten – bis zu 100 Fahrten für nur 50 Euro pro Jahr.
Nachhaltigkeit: Der Bus Nàutic ist emissionsarm und trägt zur Verbesserung der Luftqualität und zur Reduzierung des Straßenverkehrs bei.
Erweiterung: Die Verbindung zu weiteren Zielen hängt von zukünftigen Betreiberkonzepten und Genehmigungen ab.
Mit dem Ausbau des „Bus Nàutic“ setzt Palma ein starkes Zeichen für moderne Mobilität, die sowohl Einwohnern als auch Touristen zugutekommt – und das mit Rücksicht auf Umwelt und Lebensqualität.
Quelle: Agenturen




