An Sommertagen ist das klassische Schokoladengetränk in Spanien ein erfrischendes und beliebtes Getränk. Von Generation zu Generation wird dieses Getränk genossen, doch hinter dem traditionellen Geschmack verbirgt sich eine Welt voller überraschender Geschichten und Innovationen, wie die jüngste Übernahme von Cola-Cao durch den Konkurrenten Cacaolat.
Vor kurzem hat die Muttergesellschaft von Cola-Cao (Idilia Foods) eine Mehrheitsbeteiligung an Cacaolat erworben. Nach Angaben der beteiligten Parteien soll die Übernahme (geschätzter Wert: 30 Millionen Euro) das Wachstum und die Entwicklung der Kategorie der Schokoladengetränke sowohl auf dem spanischen als auch auf dem internationalen Markt beschleunigen. Durch die Kombination der starken Marken und Vertriebskanäle der beiden Unternehmen hoffen sie, einen noch dominanteren Akteur zu schaffen.
Obwohl Cacaolat nun eine Mehrheitsbeteiligung an Idilia Foods hält, wird das Unternehmen weiterhin unabhängig agieren. Die Produktion wird auch weiterhin in der bestehenden Anlage in Santa Coloma de Gramanet, Barcelona, stattfinden.
Durch den Zusammenschluss streben die Parteien eine Zusammenarbeit in den Bereichen Beschaffung, Produktion und Vertrieb an. Außerdem hoffen sie, dank des gemeinsamen Know-hows und der gemeinsamen Ressourcen neue Wachstumschancen sowohl in Spanien als auch im Ausland nutzen zu können.
Mit dieser Übernahme wird Cacaolat die Marken Cacaolat, Letona und Laccao mit dem Management, dem Marketing und dem Vertrieb der Marken ColaCao Energy, ColaCao Shake und Okey Milkshake zusammenführen.
Cola-Cao wurde 1928 in Barcelona von den Familien Guardiola und Raventós gegründet. Inspiriert durch das traditionelle spanische Kakaogetränk entwickelten sie eine einzigartige Rezeptur, die bald in ganz Spanien beliebt wurde.
Cacaolat wurde 1933 von der Familie Barbará in Barcelona gegründet. Inspiriert durch die reiche Kakaotradition der Region entwickelten sie ein Rezept, das bald in ganz Katalonien populär wurde. In den 1970er Jahren expandierte die Marke in andere spanische Regionen und schließlich auch in andere Länder.
Quelle: Agenturen





