Im Jahr 2026 wird in der spanischen Stadt Málaga ein neues Kulturzentrum eröffnet, das sich auf Kunst, Kultur und Wissenschaft konzentriert. Das CaixaForum Málaga wird als nachhaltiges Gebäude konzipiert, das dem Klima Rechnung trägt. Es soll ein neuer kultureller Bezugspunkt für Bewohner und Besucher der Stadt und der Provinz werden.
Das neu eröffnete CaixaForum Málaga wird das 11. in ganz Spanien sein. Seit 2002 hat die Fundación Caixa 10 Kulturzentren in Barcelona (zweimal), Girona, Tarragona, Lleida, Valencia, Zaragoza, Madrid, Sevilla, Palma (Mallorca) und das Museo de la Ciencia CosmoCaixa in Barcelona eröffnet.
Im Jahr 2023 verzeichneten alle Kulturzentren und Wanderausstellungen zusammen 8,1 Millionen Besucher, das sind 14 % mehr als 2022. 1,24 Millionen Menschen besuchten das Museo de la Ciencia CosmoCaixa in Barcelona und 899.000 Menschen das CaixaForum Valencia, während der Rest der Besucher die anderen Zentren und Ausstellungen besuchte.
Das CaixaForum Málaga wird Teil des Netzes von Kulturzentren sein, die von der Fundación „la Caixa“ in ganz Spanien errichtet und verwaltet werden. Es wird das 11. Zentrum dieser Art in Spanien sein. Es soll eines der einzigartigsten CaixaForums werden, mit Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst, Kultur und Wissenschaft.
Neben einer ständigen Sammlung moderner und zeitgenössischer Kunst wird es Ausstellungsräume für Wechselausstellungen geben. Außerdem gibt es Räume für kulturelle Veranstaltungen, eine Mediathek und Bildungsräume. Wissenschaft und Kultur gehen in dem Programm der Aktivitäten und Kurse Hand in Hand.
Das Kulturzentrum richtet sich an ein breites Publikum. Sowohl Einwohner von Málaga als auch Touristen sollen sich von einem Besuch des CaixaForum angezogen fühlen. Vor allem junge Menschen und Familien mit Kindern sind eingeladen, an dem Angebot teilzunehmen.
Durch den Fokus auf Interaktion und Partizipation soll ein Besuch inspirierend und anregend sein. Neben Unterhaltung bietet das Zentrum auch Tiefgang, indem es weniger bekannte Kunstformen und neue Erkenntnisse aus der Wissenschaft zeigt. Auf diese Weise trägt es zu kritischem Denken und Kreativität bei.
Die Arbeiten sollen in der ersten Hälfte des Jahres 2024 beginnen und bis Ende 2026 abgeschlossen sein. Die Investition beläuft sich auf 30 Millionen Euro.
Der Entwurf für das CaixaForum Málaga stammt von dem renommierten katalanischen Architekturbüro Pich Architects. Das visuell auffällige Gebäude hat ein Dach in Form eines Wassertropfens, das vom Werk des spanischen Malers Joaquín Sorolla inspiriert ist.
Die Tropfenform des Daches knüpft an das Konzept des Wassers an, das die Landschaft befruchtet. Die Architekten wollen, dass das Gebäude seine Umgebung nicht in Anspruch nimmt, sondern sie vielmehr aufwertet. Das Kulturzentrum soll eine grüne Oase im Stadtzentrum werden.
Die organische Form des Daches ist nicht nur ästhetisch, sondern auch funktional. Die schräg verlaufenden Paneele folgen dem Lauf der Sonne und regulieren die Sonneneinstrahlung entsprechend den Jahreszeiten. So bietet die Struktur im Sommer Schutz vor grellem Sonnenlicht, während sie im Winter so viel Wärme und Licht wie möglich hereinlässt. Auf diese Weise kann das Gebäude als Klimaschutz dienen.
Das CaixaForum strebt ein Höchstmaß an Nachhaltigkeit an. Das Dach wird mit Vegetation, Sonnenkollektoren und keramischen Reflexionselementen ausgestattet, um einen Hitzestau zu verhindern. Die Pflanzen im Garten wurden aufgrund ihres geringen Wasserbedarfs ausgewählt und an das trockene Klima von Málaga angepasst.
Für das Äußere des Gebäudes werden nachhaltige und energieeffiziente Materialien und Techniken verwendet. So wird das Kulturzentrum völlig klimaneutral sein. Dies steht im Einklang mit dem Bestreben der Architekten, mit ihren Entwürfen zu den international vereinbarten Klimazielen beizutragen.
Der Entwurf wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung von Málaga entwickelt. So sollte sich das Gebäude bestmöglich in den städtischen Kontext einfügen und das bestehende kulturelle Angebot ergänzen. Der Entwurf steht im Einklang mit der Identität der Stadt und nimmt Bezug auf die lokale Kultur und das mediterrane Klima.
Quelle: Agenturen




