Decken-Einsturz am Flughafen Mallorca nach Unwetter

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Starke Regenfälle auf Mallorca haben am Flughafen Palma zu erheblichen Schäden geführt: Ein Teil der Gipskartondecke stürzte in einem Büro- und Lagerbereich ein. Verantwortlich für die heftigen Niederschläge ist das isolierte Tiefdruckgebiet „Dana“, das die Insel in den letzten Tagen wiederholt getroffen hat.

Wie die Flughafenbetreibergesellschaft Aena informiert, wurde die betroffene Zone sofort für Passagiere und Personal gesperrt und die beschädigten Gipskartonplatten inzwischen entfernt. Bauarbeiten an der undichten Fuge, die das Eindringen von Wasser verursacht hatte, sind bereits im Gange. Besonders brisant: Der betroffene Bereich führt zum Tax-Free-Büro, das insbesondere von Reisenden aus Nicht-EU-Staaten aufgesucht wird, um Mehrwertsteuerrückerstattungen zu beantragen.

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Flughafenmitarbeiter berichten von wachsender Besorgnis. „Wir erleben solche Vorfälle bei starken Regenfällen immer wieder“, so die Stimmen aus dem Team. Provisorische Maßnahmen wie das Umstellen von Pflanzkübeln sind inzwischen Routine, um Wasserschäden abzufangen. Das stetige Auftreten solcher Zwischenfälle führt nicht nur bei Personal, sondern auch bei Fluggästen zu Unsicherheit. Die Angst, eines Tages könnten ernsthafte Unfälle folgen, wächst.

Diese erneuten Schäden heben die Anfälligkeit der laufenden Baumaßnahmen bei Extremwetter deutlich hervor. In Zukunft werden nachhaltige Lösungen und konsequente Baukontrollen dringend erforderlich sein, um die Sicherheit an einem der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte der Balearen dauerhaft zu gewährleisten.

Quelle: Agenturen