Der spanische Immobilienmarkt erlebt derzeit einen Boom, der jedoch nicht alle Regionen gleichermaßen betrifft. Während die Preise in Küstenregionen und Großstädten Rekordhöhen erreichen, gibt es im Landesinneren Spaniens noch Provinzen, in denen man erschwingliche Immobilien finden kann.
Laut aktuellen Daten der Immobilienplattform Idealista sind dies vor allem Ciudad Real, Jaén, Teruel und Cuenca. Diese Provinzen bieten die Möglichkeit, ein Haus für unter 100.000 Euro zu erwerben. Der Kontrast zu den teuren Regionen wie Madrid oder den Balearen, wo die Quadratmeterpreise deutlich über 5.000 Euro liegen, ist enorm.
Für ausländische Interessenten, die von einem Zweitwohnsitz oder einem dauerhaften Umzug nach Spanien träumen, stellen diese Provinzen eine attraktive Option dar, wenn das Budget begrenzt ist.
Ciudad Real ist die günstigste Provinz mit einem durchschnittlichen Quadratmeterpreis von etwa 804 Euro. Jaén folgt mit 876 Euro pro Quadratmeter. Cuenca und Teruel liegen knapp unter 1.000 Euro pro Quadratmeter.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass neben dem Kaufpreis auch Nebenkosten wie Steuern, Notar- und Grundbuchgebühren anfallen, die etwa 10 bis 12 Prozent des Kaufpreises ausmachen können. Zudem finanzieren spanische Banken in der Regel maximal 80 Prozent des Immobilienwertes.
Trotzdem bieten diese Provinzen eine realistische Möglichkeit, in den spanischen Immobilienmarkt einzusteigen, insbesondere für Menschen, die flexibel sind und die Ruhe und Natur des Landesinneren schätzen.
Quelle: Agenturen





