Einbeziehung der „Casetes de la Costa des Teatre“ in Neugestaltung der Plaza Mayor

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Der Naturschutzverband ARCA hat gefordert, dass die vor fast 160 Jahren errichteten „Casetes de la Costa des Teatre“ in Palma auf Mallorca aufgrund ihres historischen, landschaftlichen und kulturellen Wertes im Rahmen des Projekts zur Neugestaltung der Umgebung der Plaza Mayor erhalten und saniert werden.

Die Organisation erinnerte am Montag (10.08.2026) daran, dass der siegreiche Entwurf des Wettbewerbs zur Neugestaltung des bekannten Stadtplatzes den Abriss dieser Bauten vorsah – eine Möglichkeit, gegen die sie sich aussprach – und versicherte, dass „der Bürgermeister von Palma zugesagt hat, dass sie nicht abgerissen werden und nach Alternativen für ihre Sanierung gesucht wird“.

Die Häuschen wurden 1857 aus Holz mit Zinkdächern errichtet, um die Straßenführung anzupassen, nachdem die Costa des Teatre zu einer Treppe umgestaltet worden war und Nutzungen im Zusammenhang mit der damaligen Plaza del Mercat beherbergen sollte.

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Die Verwendung leichter Materialien sei auch darauf zurückzuführen, dass sie über einer Zisterne errichtet wurden, die zur Bekämpfung möglicher Brände im heutigen Teatre Principal dienen sollte, erklärte der Verein.

ARCA erinnerte zudem daran, dassder Verein bereits seit 2008 deren Einstufung als denkmalgeschütztes Bauwerk und Sanierung fordert und dass es im März 2018 gelang, den Stadtrat dazu zu bewegen, einstimmig zu beschließen, die Häuschen zu erhalten, zu sanieren und ihnen eine angemessene Nutzung zu geben. Der Verein schlug damals vor, sie für den Verkauf von kreativen, künstlerischen oder handwerklichen Produkten aus mallorquinischer Herstellung zu nutzen.

Neben der Erhaltung der Stände hat die Organisation dem Bürgermeister Jaime Martínez weitere Forderungen im Zusammenhang mit der Neugestaltung der Plaza Mayor vorgelegt, darunter die Wiederherstellung des alten Eisenbahntunnels, der bis zum Parc de la Mar führt, den Erhalt der Rambla mit ihren Bäumen und Skulpturen sowie die Wiederherstellung des unteren Zugangs zum Luftschutzbunker der Bruderschaft von Sant Miquel, um diesen für Besucher zugänglich zu machen

Quelle: Agenturen