Empfang der spanischen Fußball-Weltmeister durch König Felipe VI.

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Nach dem historischen Sieg Spaniens bei der Fußball-Weltmeisterschaft empfing König Felipe VI. gemeinsam mit Königin Letizia die frischgebackenen Weltmeister am Montagnachmittag (20.07.2026) im Palacio de la Zarzuela, dem Königspalast nahe Madrid. Diese Zeremonie markierte einen feierlichen Abschluss eines bedeutenden sportlichen Ereignisses und unterstrich die Rolle der königlichen Familie als nationales Symbol der Einheit.

Während der Pokalübergabe in New Jersey stand König Felipe VI. persönlich auf dem Podium, nicht Ministerpräsident Pedro Sánchez. Dies folgt dem Protokoll der FIFA, die bei solchen internationalen Zeremonien stets das Staatsoberhaupt eines Landes einlädt – in Spanien also den König – und nicht den Regierungschef. Dieses Vorgehen entspricht auch den Gepflogenheiten in anderen europäischen Monarchien wie den Niederlanden und Belgien. Sánchez war dennoch präsent und verfolgte die Siegerehrung gemeinsam mit dem König und weiteren Regierungsmitgliedern von der Tribüne aus.

Die gesamte spanische Königsfamilie – König Felipe VI., Königin Letizia sowie Prinzessin Leonor und Infantin Sofía – verfolgte zum ersten Mal gemeinsam ein WM-Finale in der Arena. Für den König war das Treffen mit der Mannschaft im Finale auch eine persönliche Erfüllung eines Versprechens, das er nach dem Gruppenspiel gegen Uruguay abgegeben hatte.

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Am Abend feiert das Team eine traditionelle Parade durch Madrid, die durch zentrale Straßen wie die Calle Princesa, die Plaza de Cibeles und die Puerta de Alcalá führt. Aufgrund der Feierlichkeiten sperrt die Stadtverwaltung mehrere Straßen und empfahl die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel, um den Verkehr zu entlasten.

Mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft 2026 errang Spanien nach dem Triumph von 2010 seinen zweiten WM-Titel. König Felipe VI. hatte bereits bei der Bekanntgabe des Kaders im Mai eine Botschaft der nationalen Einheit verkündet, die mit dem Sieg und der gemeinsamen Feier in New Jersey ihre volle Wirkung entfaltete. Diese Erfolge stärken nicht nur den Fußball, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl in Spanien.

Quelle: Agenturen