Die Ensaimada wird zum großen gastronomischen Symbol der Balearen gekürt. Dies geht aus einer Umfrage des Zentrums für soziologische Forschung (CIS) hervor, in der zudem die Kartoffelomelette – knapp vor der Paella – als repräsentativstes Gericht der spanischen Küche genannt wird.
Die vorläufigen Ergebnisse der Studie über Tourismus und Gastronomie, die am Mittwoch (09.09.2026) auf der Grundlage einer Stichprobe von rund 6.000 Personen veröffentlicht wurden, zeigen, dass 62,7 % der Befragten die Kartoffelomelette als das typischste spanische Gericht betrachten. 30,9 % setzen sie auf den ersten Platz und 31,8 % auf den zweiten.
Die Paella belegt den zweiten Platz und wurde von 61,1 % der Befragten gewählt: 36,5 % setzen sie auf den ersten Platz und 24,6 % auf den zweiten. Dahinter folgt der iberische Schinken mit 42,7 % der Antworten, verteilt auf 24,2 %, die ihn auf den ersten Platz setzen, und 18,5 %, die ihn auf den zweiten Platz setzen.
Die Umfrage greift auch die ewige Debatte darüber auf, wie die spanische Tortilla sein sollte. 71,2 % sind der Meinung, dass sie mit Zwiebeln zubereitet werden sollte, gegenüber 22 %, die sie lieber ohne Zwiebeln mögen. Was den Gargrad betrifft, so sind 56,3 % der Ansicht, dass sie nur leicht gebraten sein sollte, während 27,2 % darauf setzen, sie gut durchzubraten.
Die typischsten Gerichte variieren von einer autonomen Region zur anderen. In Andalusien liegen „Pescadito frito“ (40 %), Gazpacho (34,6 %) und Salmorejo (19,6 %) an der Spitze. In Aragón sticht das „Ternasco“ (84,4 %) hervor; in Asturien die „Fabada“ (81,4 %); auf den Balearen die „Ensaimada“ (39,9 %); auf den Kanarischen Inseln die „Papas arrugadas“ mit „Mojo picón“ (59,2 %); und in Kantabrien der „Cocido montañés“ (77 %).
In Kastilien und León nennen 44,2 % das gebratene Lamm als das typischste Gericht der Region. In Katalonien nennen 34,2 % „Pan con tomate“; in der Autonomen Gemeinschaft Valencia 78,2 % die Paella; in der Extremadura 39,5 % den Schinken; in Galicien 55,9 % die Kutteln; in Madrid 76,4 % den „Cocido Madrileño“; und in Murcia 33,2 % die „Marinera“.
Die Liste setzt sich im Norden und in den übrigen Regionen fort. 31,5 % der Einwohner Navarras betrachten den Gemüseeintopf „Menestra de verduras“ als ihr repräsentativstes Gericht; 29,7 % der Basken den Kabeljau „al pil pil“; 59,1 % der Einwohner von La Rioja die „Patatas a la Riojana“; 36,8 % der Einwohner von Ceuta Fisch; und 73,8 % der Einwohner von Melilla Couscous.
Quelle: Agenturen




