Erdbeben in León bis nach Galicien und Asturien spürbar

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Am Abend des 15. Oktober wurde die Region El Bierzo in der Provinz León von einem Erdbeben der Stärke 4,0 erschüttert. Dieses Ereignis machte sich nicht nur in León selbst bemerkbar, sondern wurde auch in den Nachbarregionen Galicien und Asturien deutlich gespürt. Trotz der Ausbreitung der Erschütterungen gab es erleichternde Nachrichten: Weder wurden Verletzte noch Schäden an Gebäuden gemeldet.

Das Epizentrum lag südöstlich von Priaranza del Bierzo in zehn Kilometern Tiefe und etwa elf Kilometer von der Stadt Ponferrada entfernt. Die Erschütterungen riefen bei vielen Bewohnern beider Regionen Verunsicherung hervor. Zahlreiche Menschen meldeten der Notrufnummer 112, dass sie deutlich spürten, wie der Boden bebte. Besonders in Orten wie Bembibre, A Gudiña oder Vilariño de Conso wurden die Erschütterungen intensiver wahrgenommen. Sogar Android-Smartphones lösten automatisierte Warnmeldungen aus.

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El Bierzo gilt als eine der seismisch aktivsten Regionen der Provinz León. Viele der seismischen Aktivitäten sind kaum wahrnehmbar; Beben dieser Stärke sind jedoch eher selten, besonders im Vergleich zu den deutlich schwächeren Erschütterungen der Vorjahre. Wissenschaftler vermuten, dass die dicke Erdkruste, erhöhter Druck durch unterirdische Flüssigkeiten und starke Temperaturschwankungen mit zunehmender Tiefe hier eine Rolle spielen. Während in Südspanien stärkere Erdbeben öfter vorkommen, ist die Region im Nordwesten Spaniens meist nur leichter seismischer Aktivität ausgesetzt.

Die Messungen des spanischen geographischen Instituts IGN werden fortlaufend analysiert und können noch angepasst werden. Bewohner sind eingeladen, ihre Beobachtungen online zu teilen und so zur Erforschung der regionalen Erdbebentätigkeit beizutragen. Die wichtigste Empfehlung der Experten lautet jedoch: Im Ernstfall Ruhe bewahren und Schutz suchen – nicht unüberlegt auf die Straße rennen.

Quelle: Agenturen