Evakuierungen und Überschwemmungsgefahr in Süd- und Westspanien

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Der schwere Sturm Leonardo hat große Teile Spaniens mit außergewöhnlich starken Regenfällen und Überschwemmungsgefahr heimgesucht. In verschiedenen Regionen wurden Tausende Menschen evakuiert, Straßen gesperrt und Notfallpläne aktiviert, während das schlechte Wetter weiterhin anhält.

Vor allem in Andalusien sind die Auswirkungen groß. Aufgrund der anhaltenden und teilweise beispiellosen Regenfälle mussten etwa 3.000 Einwohner ihre Häuser verlassen. In Provinzen wie Cádiz, Málaga und Jaén wurden ganze Stadtteile evakuiert, weil Flüsse über die Ufer zu treten drohten. Die Regionalregierung hat mehrere Notfallmaßnahmen ergriffen und fordert die Einwohner auf, zu Hause zu bleiben und nur dann zu reisen, wenn es wirklich notwendig ist.

Das Unwetter verursacht auch große Probleme im Verkehr. Dutzende Straßen sind aufgrund von Überschwemmungen, Schlammlawinen und eingestürzten Straßenrändern gesperrt. Der Zugverkehr wurde auf mehreren Strecken eingestellt, und auch Schulen sind in mehreren Gebieten geschlossen oder haben ihren Betrieb eingeschränkt. In einigen Dörfern kam es außerdem zu Problemen mit der Stromversorgung.

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Nicht nur der Süden Spaniens ist betroffen. In der Region Extremadura, in der Provinz Badajoz, wurden etwa 1.000 Menschen aus den Dörfern La Bazana und Valuengo evakuiert. Dort besteht die Gefahr, dass der Fluss Ardila aufgrund des Überlaufens des Valuengo-Staudamms schnell ansteigt. Über eine Es Alert-Warnung wurden die Einwohner aufgefordert, ihre Häuser vorsorglich zu verlassen.

Die Regionalregierung von Extremadura hat aufgrund der Überschwemmungsgefahr die Alarmstufe erhöht. Die Einwohner werden gebeten, besonders wachsam zu sein, tief liegende Gebiete zu meiden und die offiziellen Warnungen zu befolgen. Auch hier sind die Schulen geschlossen und Freizeitaktivitäten in Naturgebieten werden nicht empfohlen.

Nach Angaben der Wetterdienste ist die Situation noch nicht vorbei. Der Regen könnte in den kommenden Tagen anhalten, und der Wasserstand mehrerer Flüsse steigt weiterhin besorgniserregend an. Die Behörden warnen davor, dass trockene Flussbetten innerhalb kurzer Zeit zu gefährlichen Wasserströmen werden können, und bitten darum, keine Risiken einzugehen.

Quelle: Agenturen