Fake-Gold: Spanische Zentralbank schafft exakte Repliken für neues Museum

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Die spanische Zentralbank unternimmt einen faszinierenden Schritt, indem sie präzise Nachbildungen von über 10.000 Goldbarren und Münzsäcken herstellen lässt, die ab 2028 in einem neuen Museum in Madrid ausgestellt werden. Damit ermöglicht sie der Öffentlichkeit einen einzigartigen Einblick in die berühmte Cámara de Oro – die legendäre Goldkammer, deren Originaltresor aus Sicherheitsgründen nicht zugänglich ist.

Die Cámara de Oro, 35 Meter unter der Erde gelegen, ist ein architektonisches Meisterwerk mit bis zu zwei Meter dicken Wänden, massiven Türen von bis zu 16 Tonnen sowie einem hochentwickelten Sicherheitssystem. Bekannt wurde der Tresorraum auch durch die Netflix-Serie „La Casa de Papel“. Da die Originalgoldreserven streng geschützt sind, entschied sich die Banco de España für eine detailgetreue Replik, die das authentische Erlebnis für Besucher ermöglicht, ohne die Sicherheit zu gefährden.

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Für dieses ambitionierte Projekt wurde das Unternehmen Factum Arte beauftragt, das mit modernster Technologie und traditionellem Handwerk arbeitet. Das innovative „Selene PSS“-System erfasst Oberflächenrelief und Farbe mit höchster Präzision, sodass jede einzelne Replik samt Kratzern, Patina und individuellen Details kaum vom Original zu unterscheiden ist. Insgesamt entstehen 25 einzigartige Goldbarren, 10.000 Standardbarren und 2.000 Beutel mit Münznachbildungen – ein Mammutprojekt mit einem Investitionsvolumen von 720.000 Euro.

Das Museum wird nicht nur die Pracht des spanischen Goldschatzes zeigen, sondern auch die Geschichte und Sicherheit der Reserven erlebbar machen. So bleibt das echte Gold sicher im Tresor, während Besucher die Illusion erleben, dem wertvollen Schatz Auge in Auge gegenüberzustehen. Dieses Vorhaben unterstreicht Spaniens Status als eines der Länder mit den größten Goldreserven weltweit und verspricht ein kulturelles Highlight ab 2028.

Quelle: Agenturen