Der Vorsitzende der spanischen Volkspartei (PP), Alberto Núñez Feijóo, hat mit Nachdruck an Premierminister Pedro Sánchez appelliert, Neuwahlen auszurufen. Im Rahmen des Foro La Toja Vínculo Atlántico in O Grove kritisierte Feijóo die aktuelle Regierung scharf und bezeichnete das Wohnungsproblem als das „Symbol des Scheiterns“ spanischer Politik unter Sánchez.
Feijóo warf der Regierung vor, durch Konfrontation und Spaltung politische Vorteile zu suchen und grundlegende demokratische Prinzipien zu gefährden. Besonders hob er hervor, dass viele von der Regierung verabschiedete königliche Dekrete nicht in ordentliche Gesetzesentwürfe überführt wurden. Er kritisierte, dass das Gemeinwohl und öffentliche Mittel lediglich als Kulisse für politische Manöver dienten.
Mit Blick auf die Zukunft versprach Feijóo als Oppositionsführer, Spanien nie wieder ohne verabschiedeten Haushalt durch eine Legislaturperiode gehen zu lassen. Sollte sein Vorschlag umgesetzt werden, würden Neuwahlen verpflichtend, wenn nach einer Frist kein Haushalt beschlossen wird. Zudem sprach er sich für ein reformistisches Modell mit Fokus auf wirtschaftlichen Wiederaufbau und soziale Fürsorge aus. Dazu zählen insbesondere Steuererleichterungen, etwa bei der Einkommensteuer, sowie gezielte Maßnahmen für einen stabileren Wohnungsmarkt.
Steuersenkungen, insbesondere für junge Menschen
Bau von bis zu einer Million neuen Wohnungen
Priorisierung der Wohnungspolitik im ersten Monat seiner Amtszeit
Feijóo betonte, er wolle den Spaniern „verlorene Zeit zurückgeben“ und das Land wieder zusammenführen. Mit seiner Forderung nach Parlamentswahlen sieht er die Chance für eine echte politische und gesellschaftliche Erneuerung. Die Entscheidung, so Feijóo, liege jetzt bei Spanien selbst.
Quelle: Agenturen



