Frankreich: Sperrung der A63 nach Spanien

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Ein verheerender Waldbrand bei Bordeaux hat die Autobahn A63 in Richtung spanische Grenze seit dem Wochenende vollständig gesperrt. Diese Sperrung betrifft zahlreiche Reisende auf dem Weg nach Spanien, die nun mit erheblichen Umwegen, längerer Fahrzeit und höheren Kosten rechnen müssen.

Das Feuer in der Gironde wütet seit dem 22. Juli und hat bereits über 42.000 Hektar zerstört. Über 220.000 Menschen wurden evakuiert, und die A63 ist zwischen Liposthey und Cestas in beide Richtungen gesperrt. Auch der Zugverkehr südlich von Bordeaux ist betroffen. Zusätzlich erschweren Waldbrände bei Fontainebleau die klassische Urlaubsroute du Soleil (A6/A7/A9) durch Staus und Verzögerungen.

Autofahrer, die normalerweise die A63 nutzen, müssen jetzt über Toulouse ausweichen, was die Fahrstrecke und die Kosten deutlich erhöht. Während die 233 Kilometer auf der A63 etwa 48 Euro an Maut und Kraftstoff kosten, summieren sich diese Ausgaben auf der Umleitungsstrecke über die A62 und A64 auf etwa 118 Euro. Zudem verlängert sich die Fahrzeit von rund zwei auf fast sechs Stunden.

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Alternativ empfiehlt sich die Route über die A7 und A9, die zwar keine Sperrungen aufweist, aber durch Baustellen und frühere Brände bei Perpignan zu Staus von bis zu zwei Stunden führen kann. Der Verkehrsinformationsdienst Bison Futé empfiehlt hier besonders eine frühe Abfahrt vor sechs Uhr morgens. Eine weitere Möglichkeit ist die A75 über Clermont-Ferrand, die kaum länger ist als die klassische Route und mit lediglich einer Mautgebühr für die Millau-Brücke deutlich günstiger bleibt.

Da sich die Lage in Frankreich ständig ändert, sollten Reisende stets aktuelle Verkehrsinformationen prüfen. Neben den Bränden in Frankreich sind auch in Spanien einige lokale Straßen gesperrt, etwa rund um Madrid und Toledo.

Quelle: Agenturen