Große asiatische Gottesanbeterinnen auf Mallorca

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Wissenschaftler schlagen Alarm wegen der Ankunft zweier neuer invasiver Insektenarten in Spanien. Es handelt sich um zwei große asiatische Gottesanbeterinnen (spanisch: mantis gigantes), die laut Experten eine Gefahr für die biologische Vielfalt in Spanien darstellen können.

Die Arten Hierodula tenuidentata und Hierodula patellifera sind deutlich größer als die in Spanien normalerweise vorkommenden Gottesanbeterinnen.

Sie sind nicht nur größer, sondern auch viel aggressivere Raubtiere. Dadurch können sie einen starken Einfluss auf das lokale Ökosystem haben.

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Forschern zufolge können diese Riesengottesanbeterinnen (spanisch: mantis) eine Vielzahl von Beutetieren fangen. Neben Insekten können sie auch kleine Reptilien und sogar kleine Vögel angreifen. Aufgrund ihrer Größe und ihrer Jagdtechnik sind sie vielen einheimischen Arten überlegen.

Ein weiteres Problem ist ihre schnelle Fortpflanzung. Diese asiatischen Arten können sich viel schneller vermehren als die in Spanien heimischen Gottesanbeterinnen. Dadurch können sich ihre Populationen schnell ausbreiten, sobald sie sich irgendwo angesiedelt haben.

Experten gehen davon aus, dass die Insekten über den internationalen Handel und Transport nach Europa gelangt sind. Sie werden oft unbeabsichtigt mit Waren oder Pflanzen aus Asien eingeschleppt. In verschiedenen europäischen Ländern wurden sie in den letzten Jahren bereits gesichtet.

In Spanien wurden die Arten inzwischen ebenfalls gesichtet, und Wissenschaftler gehen davon aus, dass sie sich weiter ausbreiten werden. Dies kann Auswirkungen auf das natürliche Gleichgewicht haben, da invasive Arten oft einheimische Tierarten verdrängen oder deren Nahrungsquellen verringern.

Forscher beobachten die Situation daher aufmerksam. Sie warnen davor, dass es wichtig ist, neue Sichtungen schnell zu melden, damit die Ausbreitung dieser auffallend großen Gottesanbeterinnen besser verfolgt werden kann.

Quelle: Agenturen