Iran greift US-Militärstützpunkt im Persischen Golf an

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Die iranische Revolutionsgarde kündigte am frühen Samstagmorgen (14.03.2026) zwei neue Angriffswellen gegen Israel und gegen US-Ziele im Persischen Golf an, zwei Wochen nach Beginn des von den USA und Israel gegen den Iran entfesselten Krieges.

In einer von den iranischen Agenturen Fars und Tasnim veröffentlichten Erklärung versicherte die iranische Elitetruppe, sie habe Beersheba, Navatim und die Negev-Wüste in Israel beschossen. Später berichtete sie von weiteren gemeinsamen Angriffen mit der libanesischen schiitischen Gruppe Hisbollah gegen den Norden des Landes (Haifa, Galiläa und Golan).

Die Revolutionsgarde gab zudem an, die US-Basis Al-Dhafra in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit Raketen bombardiert und Al Udeid angegriffen zu haben, Washingtons größten Militärstützpunkt im Nahen Osten, der sich in Katar befindet.

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Das Ausmaß der Angriffe ist noch nicht bekannt, obwohl die israelische Armee zweimal warnte, dass sie aus dem Iran abgefeuerte Raketen identifiziert habe. Später versicherte sie, dass Notfall- und Rettungskräfte „an einem Einschlagort“ im Norden des Landes im Einsatz seien. Das saudische Verteidigungsministerium meldete, in den letzten vier Stunden mindestens acht Drohnen abgefangen zu haben.

Das Innenministerium von Katar ordnete seinerseits die Evakuierung nicht näher bezeichneter Gebiete als „vorübergehende Vorsichtsmaßnahme“ an, bis „die Bedrohung nachlässt“.

Vor zwei Wochen starteten die USA und Israel eine gemeinsame Offensive gegen Teheran, die den Tod des obersten iranischen Führers, Ayatollah Ali Khamenei, zur Folge hatte und einen Konflikt in der Region auslöste, der seitdem nicht abgeklungen ist. Der Iran hat darauf mit ununterbrochenen Bombardements auf Israel und die Golfstaaten reagiert, ebenso wie die Angriffe auf die Islamische Republik anhalten.

Der Konflikt hat sich auf den Libanon ausgeweitet, wo die vom Iran unterstützte Hisbollah begrenzte Angriffe auf den Norden Israels gestartet hat, während der jüdische Staat mit Bombardements auf den Süden des Landes sowie mit Bodenoffensiven und Angriffen auf die Hauptstadt Beirut reagiert hat.

Seit Beginn dieses Krieges sind im Libanon mehr als 770 Menschen ums Leben gekommen und in Israel mindestens 12. Zudem sind 14 US-Soldaten ums Leben gekommen. Im Iran gibt es seit dem vergangenen 5. März keine aktuellen Opferzahlen mehr, als die Behörden 1.230 Todesfälle meldeten.

Quelle: Agenturen