Gynäkologen von Son Espases und Son Llàtzer übernehmen Bereitschaftsdienste im Krankenhaus Manacor

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Die Ärzte der gynäkologischen Abteilung der Krankenhäuser Son Espases und Son Llàtzer übernehmen monatlich etwa 20 Bereitschaftsdienste im Krankenhaus von Manacor, um die Aufrechterhaltung dieses Dienstes zu gewährleisten.

Dies ist eine der Maßnahmen, die ergriffen wurden, um den Notfallplan aufzuheben, der in den letzten Monaten zweimal in Kraft treten musste, um auf eine Reihe von Personalausfällen im Referenzkrankenhaus der Region Llevant zu reagieren.

Dies erläuterte die Gesundheitsministerin, Manuela García, bei ihrem Auftritt am Mittwoch (22.04.2026) vor dem Gesundheitsausschuss des Parlaments, wo sie eine Frage der Abgeordneten von MÉS per Mallorca, Marta Carrió, beantworten musste.

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García verteidigte, dass diese Form der „Netzwerkarbeit“ üblich sei und bereits zuvor zur Überbrückung von Ausfällen – beispielsweise in der Anästhesiologie – genutzt wurde, bis die erforderlichen Stellen besetzt sind.

Die Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Krankenhauses von Manacor verfügt derzeit über 16 Fachkräfte, von denen die Hälfte keinen Bereitschaftsdienst leistet, da sie sich im Urlaub befinden, krankheitsbedingt freigestellt sind, ein Schwangerschaftsrisiko haben oder älter als 55 Jahre sind.

Dies bedeutet, dass nur acht Personen zur Verfügung stehen, um die beiden täglichen Bereitschaftsdienste abzudecken, die in der Regel fünf Schichten pro Monat umfassen, also etwa 40. Obwohl sich einige freiwillig für eine zusätzliche Schicht melden, bleiben zwischen 20 und 22 Stellen zu besetzen, die von Gynäkologen aus Son Espases und Son Llàtzer übernommen werden.

Die Abgeordnete der Ecosoberanista-Partei ist der Ansicht, dass dies „das gleiche Rezept ist, das bisher angewendet wurde und nicht funktioniert hat“, d. h. „den Fachkräften, die bereits stark überlastet sind, noch mehr Schichten und Bereitschaftsdienste aufzubürden“.

Carrió führte aus, dass das Personal an Gynäkologen und Hebammen im Krankenhaus von Manacor aus 31 Personen bestehe, ein Drittel davon jedoch im Urlaub, im Sonderurlaub oder in Teilzeit tätig sei. Zwischen November 2025 und Januar 2026, als der Notfallplan zweimal aktiviert wurde, meldeten sich sechs Personen krank und drei befanden sich im Urlaub oder in Beurlaubung, sodass insgesamt 15 Fachkräfte nicht einsatzfähig waren. Von diesen, so kritisierte sie, konnten lediglich zwei ersetzt werden.

Quelle: Agenturen