Heftige Gewitter mit Hagel im Südosten Spaniens

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Ab dem 15. Juli 2026 ziehen im Südosten Spaniens, insbesondere in den Regionen Valencia, Murcia und Albacete, schwere Gewitter mit Windböen bis zu 100 km/h und Hagel auf. Dieses Wetterphänomen folgt auf eine Phase extremer Hitze, die die Region in den Tagen zuvor geprägt hat. Die Frage, ob diese Stürme so heftig werden wie die kürzlichen Unwetter in Norddeutschland, beschäftigt viele.

Der spanische Wetterdienst AEMET warnt vor sogenannten „Reventones“, heftigen Abwinden, die sich blitzschnell ausbreiten und Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreichen können – vergleichbar mit den Schäden durch Tornados. Diese Böen können Terrassenmöbel, Dachziegel und Autos beschädigen. Besonders betroffen sind das Landesinnere von Murcia, Albacete, Valencia sowie angrenzende Gebiete, während große Regenmengen weniger erwartet werden. Stattdessen könnte Saharastaub zu Schlammregen führen. Zudem besteht eine erhöhte Blitzschlaggefahr in einer ohnehin brandgefährdeten Region.

Diese Wetterlage ist Teil eines Musters im Sommer 2024, bei dem sich Hitzewellen und plötzlich aufkommende, heftige Gewitter abwechseln. Ähnlich stürmische Ereignisse mit Hagel und starken Böen gab es zuletzt in Norddeutschland, wo Tennisball-große Hagelkörner und Überschwemmungen für erhebliche Schäden sorgten.

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Für Reisende in Südostspanien bedeutet das: Vorsicht ist geboten. Reventones können schnell und ohne Vorwarnung auftauchen. Es empfiehlt sich, an betroffenen Abenden Fahrten zu vermeiden oder frühzeitig loszufahren, und stets die regionalen Wetterwarnungen sowie Notrufnummern im Blick zu behalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gewitter im Südosten Spaniens zwar starke Windböen und Hagel mit sich bringen, aber nicht ganz das Ausmaß der schweren Stürme in Norddeutschland erreichen dürften. Dennoch sind die Gefahren real und erfordern Aufmerksamkeit und Vorsorge.

Quelle: Agenturen