Hitzewelle an Mittelmeerküste erreicht dramatischen Höhepunkt

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Am Dienstag, dem 7. Juli 2026, erlebt Spanien den Höhepunkt der zweiten großen Hitzewelle des Jahres, die insbesondere die valencianische Küste und das Ebro-Tal mit Temperaturen von bis zu 44 Grad trifft. Diese extreme Hitze betrifft vor allem den Osten des Landes, während der Südwesten bereits seit einigen Tagen mit bis zu 42 Grad zu kämpfen hat. Die Hitzewelle, die am Sonntag begann, wird voraussichtlich noch bis Donnerstag anhalten.

Die Agencia Estatal de Meteorología (AEMET) warnt in ihrer Sonderwettermeldung Nr. 22/2026 vor Temperaturen zwischen 42 und 44 Grad an den Küstenregionen und im Hinterland von Valencia. Im Ebro-Tal, den tief liegenden Regionen im Nordosten und Teilen der Pyrenäen werden Werte von 40 bis 42 Grad erwartet. Gleichzeitig zeichnet sich im Nordwesten Spaniens bereits eine Abkühlung ab, etwa in Galicien und an der kantabrischen Küste, wo die Temperaturen zurückgehen.

Diese Hitzewelle ist die dritte große des Sommers, nach einer ersten Ende Juni, die bereits 212 Todesopfer forderte und Spitzenwerte von bis zu 42 Grad brachte. Klimaforscher weisen darauf hin, dass das Mittelmeer sich etwa zwanzig Prozent schneller erwärmt als der globale Durchschnitt, was die Wahrscheinlichkeit für solche extremen Hitzephasen erhöht.

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Eine offizielle Hitzewelle wird von der AEMET definiert als ein Zeitraum, in dem an mindestens drei aufeinanderfolgenden Tagen die Temperaturen an der Mehrzahl der Messstationen deutlich über dem regionalen Durchschnitt liegen. Diese Definition unterscheidet sich von denen anderer Länder und umfasst auch Phänomene wie „Tropennächte“ und „Calima“, die das Hitzeempfinden zusätzlich verstärken können.

Die Hitzewelle ist ein eindrückliches Beispiel für die zunehmenden Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, und unterstreicht die Bedeutung von Vorsorge und Anpassung an solche extremen Wetterbedingungen.

Quelle: Agenturen